Layer-3 Topologie
Die neue Layer-3-Topologie verschafft Netzwerkteams einen vollständigen Überblick über Routing-Beziehungen und IP-Transportpfade innerhalb der Infrastruktur. Sie verbindet Layer-2-Konnektivität mit Layer-3-Routing, zeigt den logischen Datenfluss über Router und Verbindungen hinweg und unterstützt Ingenieure dabei, Engpässe, Routingprobleme oder Fehlkonfigurationen schnell zu erkennen.
Layer-3-Topology View
Aufrufbar über die Aktion „Open Layer-3 Topology“ für jeden Ordner oder jedes Set.
Zeigt alle Router im gewählten Bereich sowie deren zugehörige Transportnetze.
Tooltipps zeigen detaillierte Informationen zu angeschlossenen Geräten und Interfaces.
Ein Doppelklick auf ein Transportnetz öffnet die Routing-Ansicht zwischen den verbundenen Routern.
Erkannte Endpoint-Netze werden mit einem blauen Symbol markiert; ein Doppelklick zeigt eine detaillierte Liste der zugehörigen Endpunkte und Geräte.


Routing View
Der Routing View visualisiert den vollständigen Datenpfad zwischen Geräten und hilft dabei, den Netzwerkverkehr transparent nachzuvollziehen.
Verfügbar für alle Inventory Devices und Endpoints über die Aktion „Open Routing View“.
Unterstützt die Angabe von einem oder zwei Netzwerkgeräten; bei Auswahl eines Geräts öffnet sich ein Dialog zur Wahl des Zielgeräts.

Grafische Visualisierung: Darstellung aller Geräte und Verbindungen entlang der Route.
Zeigt Layer-2-Segmente bis zum ersten Router auf beiden Seiten, anschließend Layer-3-Routingpfade.
Layer-2-Elemente können ausgeblendet werden, um die Layer-3-Route klarer darzustellen.
Tabellarische Darstellung: Listet alle Geräte entlang der Route inklusive Interface-Details und aktuellen Betriebszuständen (z. B. Geschwindigkeit, Status, Fehleranzahl).
Vollständige IPv6 Unterstützung
Infraray BICS bietet nun vollständige IPv6-Unterstützung für IP-Adress- und Routing-Management und erweitert damit Transparenz und Kontrolle über klassische IPv4-Netzwerke hinaus. Netzwerkadministratoren können IPv6-fähige Geräte, Interfaces und Routingpfade nahtlos erkennen, analysieren und visualisieren – parallel zu bestehender IPv4-Infrastruktur.
Da Dual-Stack-Umgebungen zunehmend Standard werden, stellt diese Erweiterung sicher, dass sowohl IPv4- als auch IPv6-Daten gesammelt, korreliert und in einer einheitlichen Ansicht dargestellt werden – was Fehleranalyse, Planung und Migration deutlich erleichtert.
IP-Adress-Tabellen:
Infraray BICS liest sowohl die klassische ipAddrTable (IPv4) als auch die moderne ipAddressTable (IPv4 und IPv6).
Die Daten werden zu einer vollständigen, einheitlichen IP-Adressübersicht zusammengeführt.
Routing-Tabellen:
Zusätzlich zur ipRouteTable verarbeitet Infraray BICS nun auch ipCidrRouteTable sowie inetCidrRouteTable.
Dadurch werden auch IPv6-Routen vollständig erkannt und abgebildet.
Diese Erweiterung ermöglicht vollständige Transparenz in modernen Hybridnetzwerken und stellt die Betriebssicherheit für IPv6-orientierte Infrastrukturen sicher.

HTTP-API-Anbindung
Infraray BICS unterstützt nun die Kommunikation und Verwaltung über standardisierte HTTP-APIs und erweitert damit die Kompatibilität mit modernen Netzwerkgeräten und Betriebssystemen.
Da immer mehr Hersteller SNMP für Konfiguration und Monitoring aufgeben, passt sich Infraray BICS diesem Wandel an und integriert sich direkt über HTTP-basierte Schnittstellen. Dadurch lassen sich Geräte verwalten, die SNMP nicht mehr für Lese- oder Schreiboperationen unterstützen.
Diese neue Fähigkeit umfasst bereits Plattformen wie HP Aruba OS und stellt sicher, dass Infraray BICS für moderne, API-getriebene Netzwerklandschaften gerüstet ist.
Gerätesuche mittels Port Informationen
Infraray BICS ermöglicht es Administratoren nun, Geräte anhand von Portinformationen zu suchen, was die Lokalisierung von Geräten erleichtert, die bestimmten Kunden, Diensten oder Netzwerkfunktionen zugeordnet sind.
Suchkriterien:
Interface-Alias (ifAlias) – häufig zur Kennzeichnung von Ports mit Kunden- oder Verbindungsinformationen verwendet.
Port Notes – manuell hinterlegte Anmerkungen für individuelle Identifikation.
Diese Funktion unterstützt den operativen Alltag und hilft Teams, relevante Geräte schneller zu finden und clientbezogene Verbindungen effizienter zu verwalten.

HTTP Request
Event & Alarm Actions unterstützen nun einen neuen Aktionstyp „HTTP Request“, der flexible Integrationen mit externen Systemen ermöglicht. Konfigurationen umfassen HTTP-Methoden (GET, PUT, POST, DELETE), URLs, Request-Bodies (für PUT/POST) sowie benutzerdefinierte Header.
Optional kann ein Objekttyp (Gerät, Endpoint, Verbindung) angegeben werden, um zusätzliche Platzhalter für Textparameter verfügbar zu machen.
Aus Sicherheitsgründen werden sensible Headerfelder wie Authorization, Cookie, Set-Cookie und Proxy-Authorization in Datenbankeinträgen und Exportdateien verschlüsselt gespeichert.
Gerätemanagement
Neue gerätespezifische Detailansichten
Zusätzliche Detailansichten wurden für Fortinet-Switches, Ubiquiti Access Points, ABB-USV-Geräte und InduSol-Switches eingeführt. Diese spezifischen Ansichten erleichtern die Verwaltung dieser Gerätetypen.
Erweiterte Geräteerkennung
Infraray BICS erkennt nun weitere Gerätemodelle, darunter neue Cisco-Produkte und Palo Alto Firewalls. Die Erkennung basiert auf SysOID- und modellspezifischen Informationen.

SSH Key Authentifizierung für CLI
Infraray BICS unterstützt jetzt die SSH-Schlüsselbasierte Authentifizierung für den CLI-Zugriff und bietet damit eine sicherere und komfortablere Alternative zu passwortbasierten Logins.
Administratoren können den neuen Protokolltyp „SSH with Private Key“ direkt in der WebGUI wählen und SSH-Identitäten über einen integrierten Dialog verwalten. Dies vereinfacht die Zugangskontrolle, erhöht die Sicherheit und entspricht modernen Best Practices für Unternehmensnetzwerke.
Zusätzliche Features and Verbesserungen
Darüber hinaus enthält dieses Release eine Vielzahl weiterer Erweiterungen und Optimierungen, welche die Bedienbarkeit verbessert, die Effizienz erhöht und Infraray BICS insgesamt robuster und anwenderfreundlicher macht.
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