Merkur Versicherung AG setzt auf Garancy Identity Manager als zentrales Verwaltungstool für Berechtigungen

Success Story·4 min
merkur-versicherung-logo.png
Merkur Versicherung AG
Finanzdienstleistungen
Download PDFDownload PDF

Mit Einführung der Garancy IAM-Suite werden neue Berechtigungen bei der Merkur Versicherung heute nur noch rollenbasiert vergeben. Vorgesetzte können die Zugriffsrechte für ihre Teams über das Garancy Portal eigenständig verwalten. Das bedeutet hohe Flexibilität für die Fachbereiche bei gleichzeitiger Arbeitsentlastung der IT.

Die Garancy IAM-Suite von Beta Systems war das einzige Produkt, das sich ohne Probleme in unsere eigenentwickelte Kernversicherungssoftware integrieren ließ.

merkur-versicherung-logo.png
Nikola Birkic
IAM Administrator, Merkur Versicherung AG

Ausgangssituation

Als die Merkur Versicherung 1798 in Graz gegründet wurde, lag das Heilige Römische Reich unter Kaiser Franz II. gerade in seinen letzten Zügen. Damit ist die heutige Merkur Versicherung AG mit Hauptsitz in Graz unbestritten das älteste Versicherungsunternehmen Österreichs – zugleich aber technisch und organisatorisch stets auf der Höhe der Zeit.

Mit der IAM-Lösung von Beta Systems hat die Versicherung heute vollständige Kontrolle darüber, wer wann auf welche Systeme zugreift. Damit erfüllt sie alle Anforderungen der Finanzmarktaufsicht und verschlankt zugleich interne Arbeitsabläufe.

Wo andere Unternehmen während der Pandemie noch überlegten, wie der Papier-Posteingang am besten zu verteilen sei, gab es bei der Merkur schon „eWorkplace“ – einen elektronischen Arbeitsplatz, über den Korrespondenz ausschließlich digital eingeht und per Workflow zum richtigen Mitarbeitenden weitergeleitet wird. „Um viele solcher Anwendungen ist unsere IT-Landschaft in den vergangenen Jahren gewachsen“, erzählt Akad. Vkfm. Eva Kainz-Kaufmann aus der Abteilung Informationstechnologie – IT Management des Versicherungskonzerns.

Für sie alle gilt: Es muss festgelegt werden, wer welchen Zugriff auf ein System hat und wie lange. Bislang wurden diese Berechtigungen über das Ticketsystem Jira erteilt. Dort musste die Fachabteilung ihre Anforderungen, wer welche Software in welchem Umfang nutzen darf, als Ticket anlegen, damit die Administratoren der einzelnen Zielsysteme diese für den einzelnen User in den Systemen umsetzten.

Herausforderung

Eine interne IT-Revisionsprüfung 2017 brachte erstmals ans Tageslicht, welchen Aufwand dies real bedeutete. Berechtigungen waren früher nicht an Rollen, sondern an Personen orientiert. So wurde für jede Berechtigungsanforderung ein einzelnes Ticket erzeugt und es fehlte eine grundlegende Übersicht, wer wann welche Berechtigungen besaß. „Bei Nachfragen der Finanzmarktaufsicht mussten wir diese Informationen immer aus den einzelnen Tickets heraussuchen“, so Eva Kainz-Kaufmann. Nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen ist es unabdingbar, jederzeit zu wissen, wer welche Rechte in welchen Systemen hat. Es muss darüber hinaus möglich sein, dass man diese ebenso schnell erteilen wie entziehen kann.

Deshalb entschied sich die Versicherung 2019, ein zentrales Verwaltungstool für Berechtigungen einzuführen. Gemeinsam mit einem externen Beratungsunternehmen wurde eine Marktevaluation durchgeführt. Von anfänglich zehn Herstellern kamen drei in die engere Auswahl. Das Rennen machte schließlich Beta Systems mit seiner Garancy IAM-Suite. Neben dem Merkur Information System (MIS) sollten auch Lotus Notes, eWorkplace und Microsoft Active Directory (inklusive weiterer darüber angeschlossener Systeme, u. a. zur automatischen Briefgenerierung) mit der IAM-Software gekoppelt werden.

Implementierung

Die Umsetzung des Rollenkonzepts war der erste Schritt. Parallel zur Einführung der Garancy Suite begann die Merkur Versicherung AG mit dem Aufbau eines neuen Rollenkonzepts. Bestehende Systeme und IT-Berechtigungsstrukturen wurden von Grund auf analysieert und bereinigt.

Ergebnis

Mit Einführung von Garancy werden neue Berechtigungen heute nur noch rollenbasiert vergeben. Die Rollen legt die Versicherung im HR-System Infoniqa an. Wann hat welcher Beschäftigte im Unternehmen angefangen, in welcher Abteilung ist die Person, welche Position hat sie inne? Aufgrund dieser Informationen erhält jeder Beschäftigte zwei Basisrollen – eine organisatorische und eine Business-Rolle, die dem Stellenprofil entspricht. Die organisatorische Rolle legt grundsätzlich fest, in welcher Abteilung jemand tätig ist, die Business-Rolle beschreibt die genaue Tätigkeit. Diese Einteilung nahm die IT in Absprache mit den System-Ownern und den Bereichsleitungen der jeweiligen Abteilung vor.

Ein solch gewaltiges Projekt während der Pandemie ausschließlich über Webex durchzuführen, war wirklich eine hervorragende Leistung.

merkur-versicherung-logo.png
Martin Majhen
IT Manager, Merkur Versicherungen AG

Beratung von unseren Experten erhalten

Sie möchten wissen, wie Identity Access Management Ihrem Unternehmen hilft und wie Sie eine IAM-Lösung pragmatisch und ressourcenschonend implementieren können?

Lassen Sie sich unverbindlich von unseren IAM-Experten beraten – wählen Sie dafür die gewünschte Ansprechperson und anschließend einen für Sie passenden Termin aus. Wir freuen uns auf den Austausch!

Kunde

merkur-versicherung-logo.png
Gründungsjahr
1798
Zahl der Beschäftigten
1000
Hauptsitz
Graz
Sektor
Finanzdienstleistungen
Merkur Versicherung AG
Conrad-von-Hötzendorf-Straße 84
8010 Graz
Österreich

Weitere Ressourcen

Webinar
nis2-anforderungen-fur-betreiber-kritischer-infrastrukturen.jpg

NIS-2-Anforderungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen im öffentlichen Sektor

Die NIS-2-Richtlinie verschärft die Cybersicherheitsanforderungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen und wesentliche öffentliche Einrichtungen in der EU deutlich – darunter Energieversorger, Wasserversorger und kommunale Unternehmen. Doch was bedeuten diese neuen Vorgaben konkret für betroffene Organisationen?
Webinar
iam-projektmanagement.jpg

Starten statt Planen – Praxistipps aus 30 Jahren IAM-Projektmanagement

Identity & Access Management (IAM) ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor für Sicherheit, Compliance und effiziente Geschäftsprozesse. Dennoch geraten viele IAM-Projekte ins Stocken, bevor sie echten Mehrwert liefern: zu komplexe Planungsphasen, unklare Prioritäten, regulatorische Unsicherheiten oder fehlende Ressourcen bremsen den Fortschritt.
Whitepaper
Whitepaper Titelbild: NIS-2 und der strategische Wert von Identity & Access Management

Von der Pflicht zur Chance: NIS-2 und der strategische Wert von Identity & Access Management

Die NIS-2-Richtlinie verschärft europaweit die Anforderungen an die Cybersicherheit und rückt Identity & Access Management ins Zentrum von Compliance und Sicherheit. Dieses Whitepaper zeigt, warum IAM unter NIS-2 mehr ist als eine Pflicht und zur strategischen Grundlage für Resilienz, Transparenz und Kontrolle wird. In Zusammenarbeit mit egerer Consulting entstanden, verbindet es regulatorische Einordnung und Consulting-Perspektive mit praxisnahen Empfehlungen zur Umsetzung der NIS-2-Anforderungen mit einer modernen IAM-Lösung.