Die 5 besten Redwood Software Alternativen für Unternehmen im Jahr 2026

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Julia Paduszynska
Marketing Manager
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Key takeaways

  • Beste Redwood-Alternative für große Unternehmen: Beta Systems ANOW! Suite. Cloud-native Plattform für Workload Automation mit über 500 Integrationen, nativer Observability und transparentem Preismodell ohne Vendor Lock-in. Ideal für große Unternehmen in regulierten Branchen, die Legacy-Plattformen ablösen möchten.

  • Am besten geeignet für Unternehmen mit bestehender BMC-Landschaft: BMC Control-M bietet umfassende Orchestrierung über Mainframe-, Multicloud- und DataOps-Umgebungen hinweg. Allerdings sorgen die hohen Gesamtbetriebskosten sowie die jüngste Unternehmensaufspaltung bei einigen Entscheidern für Zurückhaltung.

  • Am besten geeignet für Unternehmen im Broadcom-Ökosystem: Broadcom Automic Automation ist eine ausgereifte und leistungsstarke Plattform. Bei der Bewertung sollten jedoch die komplexe Preisgestaltung und vergleichsweise niedrigere Zufriedenheitswerte bei Vertragsverlängerungen berücksichtigt werden.

  • Am besten geeignet für Unternehmen, die moderne kommerzielle WLA-Lösungen evaluieren: Stonebranch UAC überzeugt mit einer leistungsfähigen Plattform und exzellenten Migrationsservices. Im Vergleich zu Beta Systems fehlen jedoch die Positionierung im Bereich europäische Datensouveränität sowie native OpenTelemetry-Observability.

  • Am besten geeignet für Engineering-Teams mit hoher Infrastrukturkompetenz: Apache Airflow ist ein leistungsstarker Open-Source-Orchestrator. Für Unternehmen, die hybride Automatisierung, Enterprise-SLAs oder plattformübergreifendes Workload Management benötigen, ist Airflow jedoch nur eingeschränkt geeignet.

Wenn Sie nach Alternativen zu Redwood Software suchen, stehen Sie vermutlich vor bekannten Herausforderungen: unerwartete Preissteigerungen bei Vertragsverlängerungen, Anforderungen an die Datensouveränität oder die Suche nach einer Enterprise-Lösung, die mehr Flexibilität bietet als ein primär auf SaaS ausgerichteter Anbieter. Redwood RunMyJobs ist zweifellos eine leistungsfähige Workload-Automation-Plattform. Für Unternehmen in regulierten Branchen, mit europäischen Compliance-Anforderungen oder komplexen hybriden IT-Landschaften ist sie jedoch nicht immer die optimale Wahl.

Die gute Nachricht: Der Markt für Workload Automation und Orchestrierung entwickelt sich dynamischer denn je. Gartner prognostiziert, dass der SOAP-Markt von 3,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 4,9 Milliarden US-Dollar bis 2028 wachsen wird, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7,7 % entspricht.

In diesem Artikel vergleichen wir die fünf besten Alternativen zu Redwood Software im Jahr 2026. Wir zeigen transparent, wo die einzelnen Plattformen ihre Stärken haben, wo ihre Grenzen liegen und für welchen Anwendungsfall sie jeweils am besten geeignet sind.

Plattform

Am besten geeignet für

Herausragendes Merkmal

Beta Systems ANOW! Suite

Ersatz für Enterprise-WLA in regulierten Branchen

Über 500 Integrationen und native OpenTelemetry-Observability

BMC Control-M

Große Unternehmen mit Mainframe- und Multicloud-Umgebungen

Umfassende Orchestrierung über die gesamte IT-Landschaft

Broadcom Automic

Unternehmen im Broadcom-Ökosystem

Zero Downtime Upgrades sowie hybride und Multicloud-Orchestrierung

Stonebranch UAC

Moderne WLA-Plattform mit starker Migrationsunterstützung

Data Pipeline Orchestration und professionelle Migrationsservices

Apache Airflow

Engineering-Teams mit individuellen Datenpipelines

Open Source, Python-native DAG-Orchestrierung

Was ist Redwood und wofür wird es eingesetzt?


Redwood bietet mit RunMyJobs eine cloudbasierte Plattform für Service-Orchestrierung und Workload Automation, die komplexe IT- und Geschäftsprozesse automatisiert und überwacht. Die Lösung wird hauptsächlich als mandantenfähiger SaaS-Service bereitgestellt, unterstützt aber auch Self-Hosting-Optionen.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören ein Low-Code-Workflow-Designer, eine tiefe SAP-Integration sowie eine KI-gestützte Observability-Lösung namens Redwood Insights, die 2025 eingeführt wurde. Sie erkennt potenzielle SLA-Verletzungen frühzeitig und liefert verständliche Erklärungen zu Prozessabläufen in natürlicher Sprache.

Wo Redwood Software gegenüber Alternativen an Grenzen stößt

Trotz seiner Stärken weist RunMyJobs einige Einschränkungen auf, die insbesondere Unternehmen in regulierten Branchen, europäischen Märkten oder komplexen hybriden IT-Umgebungen dazu bewegen, alternative Lösungen zu evaluieren.

Herausforderungen bei der Datensouveränität für regulierte Unternehmen

Redwood setzt primär auf eine cloudbasierte, mandantenfähige SaaS-Architektur.

Für Unternehmen in stark regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen, Versicherungen, dem öffentlichen Sektor oder dem Gesundheitswesen, die strenge Anforderungen an Datenresidenz und Datensouveränität erfüllen müssen, kann dieses Bereitstellungsmodell zu Compliance-Herausforderungen führen.

Zwar unterstützt Redwood auch On-Premises- und Private-Cloud-Implementierungen, diese gehören jedoch nicht zum eigentlichen Schwerpunkt der Plattform.

Preisgestaltung bei Vertragsverlängerungen

Im Gartner Magic Quadrant 2025 wird die Unzufriedenheit von Kunden mit den Vertragsverlängerungen von Redwood ausdrücklich erwähnt. Wiederkehrende, deutliche Preissteigerungen werden dort als häufig genannter Kritikpunkt aufgeführt.


Quelle: G2

Unternehmen, die langfristige Verträge abschließen, sollten daher insbesondere bei wachsendem Workload-Volumen die Gesamtbetriebskosten (TCO) sorgfältig berücksichtigen.

Begrenztes Partnernetzwerk im GSI-Umfeld

Redwood verfolgt überwiegend eine Direktvertriebsstrategie. Für große Unternehmen, die ihre Softwarebeschaffung typischerweise über Global System Integrators (GSIs) abwickeln, kann dies den Einkaufsprozess erschweren.

Kommt es zu Abstimmungsproblemen zwischen Softwareanbieter und Dienstleister, entstehen Verantwortungsbereiche, die nicht eindeutig geregelt sind. In geschäftskritischen Umgebungen kann dies die Fehlerbehebung verzögern und ein erhebliches operatives Risiko darstellen.

1. Beta Systems ANOW! Suite: Die beste Redwood-Alternative für große Unternehmen

Die ist eine cloud-native Plattform für Workload Automation, Orchestrierung und Observability, die speziell für große Unternehmen mit komplexen, plattformübergreifenden IT-Workloads entwickelt wurde.

Als Leader im Gartner Magic Quadrant für SOAP 2025 hebt sich die ANOW! Suite insbesondere in drei Bereichen deutlich von Redwood ab: transparente Preisgestaltung, europäische Datensouveränität sowie umfassende Observability-Funktionen.

Im Gegensatz zur SaaS-first-Architektur von RunMyJobs unterstützt die ANOW! Suite SaaS-, Private-Cloud- und On-Premises-Bereitstellungen mit identischem Funktionsumfang. Unternehmen können ihr Bereitstellungsmodell jederzeit wechseln, ohne Einschränkungen oder Unterbrechungen im Betrieb in Kauf nehmen zu müssen.

Gerade für Unternehmen aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Fertigung oder anderen EU-regulierten Branchen stellt diese Flexibilität einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar.

Tipp

Wenn Ihr Unternehmen bereits Alternativen zu Control-M oder Apache Airflow evaluiert, kann ANOW! beide Evaluierungsprozesse in einer einzigen Plattformbewertung zusammenführen.

Die wichtigsten Funktionen

Nachfolgend finden Sie die Funktionen, die die ANOW! Suite zu einer der besten Alternativen zu Redwood Software machen.

ANOW! Automate bietet mehr native Konnektoren als jeder andere Anbieter im Bereich Workload Automation. Unterstützt werden unter anderem Cloud-Hyperscaler (AWS, Azure, GCP), Datenbanken (Snowflake, BigQuery, Databricks), ERP-Systeme (SAP), DevOps-Toolchains (GitHub, GitLab, Jenkins), Container-Plattformen (Kubernetes, Docker) sowie Legacy-Scheduler.

Dadurch entfällt der hohe Aufwand für individuelle Integrationen, der insbesondere in heterogenen IT-Landschaften häufig zum Schwachpunkt von Redwood-Implementierungen wird.

  • KI-gestützte PII-Filterung und DSGVO-Compliance

Die ANOW! Suite verfügt über einen KI-gestützten PII-Filter, der personenbezogene und sensible Daten automatisch erkennt und in sämtlichen Workflow-Inhalten maskiert.

Für Unternehmen, die regulatorische Vorgaben wie DSGVO, HIPAA oder DORA erfüllen müssen, reduziert diese Funktion den Compliance-Aufwand erheblich. Redwood bietet hierfür keine vergleichbare native Lösung.

Beta Systems hat im Jahr 2025 gezielt in den Ausbau der Observability-Funktionen investiert und OpenTelemetry-basierte Telemetriedaten direkt in die Orchestrierungsplattform integriert. Dadurch stehen Metriken, Logs und Traces in Echtzeit automatisch zur Verfügung und ermöglichen KI-gestützte Anomalieerkennung, SLA-Prognosen sowie automatisierte Fehlerbehebungen, ganz ohne zusätzliche Drittanbieter-Tools.

  • Zero-Touch-Migration und flexible Bereitstellung

Dank der containernativen Kubernetes-Architektur unterstützt ANOW! unterbrechungsfreie Upgrades sowie Zero-Touch-Migrationen von Legacy-Plattformen wie BMC Control-M, Broadcom AutoSys und auch Redwood.

Die Bereitstellung erfolgt browserbasiert. Die Plattform kann auf AWS, Azure oder GCP betrieben oder On-Premises installiert werden, ohne dass sich der Funktionsumfang verändert.

Wo Beta Systems ANOW! besonders überzeugt

  • Europäische Unternehmen mit Anforderungen an die Datensouveränität: Beta Systems ist ein europäischer Anbieter mit über 40 Jahren Markterfahrung und einer höheren Kundenbindungsrate als viele andere Leader im Gartner Magic Quadrant.

  • Unternehmen, die mehrere Legacy-Scheduler ablösen möchten: Der Plattformansatz der ANOW! Suite vereint Workload Automation, Observability und Compliance-Funktionen in einer einzigen Lösung. Dadurch lassen sich Insellösungen konsolidieren und die Gesamtbetriebskosten (TCO) im Vergleich zu Redwood deutlich reduzieren.

  • Komplexe hybride IT-Landschaften: Die native Orchestrierung von On-Premises-, Multicloud-, Mainframe- und SAP-Umgebungen über eine zentrale Steuerungsebene gehört zu den Bereichen, in denen die ANOW! Suite Redwoods Cloud-first-Architektur klar überlegen ist.

Wo Beta Systems ANOW! Schwächen zeigt

  • Markenbekanntheit außerhalb Europas: Beta Systems verfügt über eine starke Marktposition in der EMEA-Region, ist jedoch in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum weniger präsent. Unternehmen, die ihre Software über große Global System Integrators (GSIs) beziehen, müssen häufig direkt mit Beta Systems zusammenarbeiten.

  • Verfügbare Sprachen der Benutzeroberfläche: Die Plattform ist derzeit auf Englisch, Deutsch und Polnisch verfügbar. Für internationale Rollouts außerhalb dieser Sprachräume kann dies eine Einschränkung darstellen. Eine umfassende Modernisierung der Benutzeroberfläche ist bereits in Arbeit.

Kundenbewertungen

Ein Nutzer berichtet: „Mir gefällt besonders, dass alles an einem Ort zusammengeführt wird. Die Plattform bietet einen zentralen Steuerungspunkt für sämtliche Aufgaben und Workflows, wodurch jederzeit transparent nachvollziehbar ist, was gerade passiert.“

Ein weiterer verifizierter Nutzer schreibt: „Ich nutze die ANOW! Suite als zentrale Plattform, um meine täglichen Workflows zu verwalten und effizient zu steuern. Sie hilft mir dabei, Aufgaben zu organisieren, Fortschritte nachzuverfolgen und jederzeit den Überblick über laufende Prozesse zu behalten. Besonders gefällt mir, dass alles an einem zentralen Ort zusammengeführt wird. Das Aufgabenmanagement ist intuitiv, die Transparenz über Workflows deutlich höher und ich kann meine Arbeit wesentlich strukturierter organisieren.“

Für wen Beta Systems ANOW! am besten geeignet ist

  • Große Unternehmen in regulierten Branchen mit Anforderungen an europäische Datensouveränität sowie die Einhaltung von DSGVO- oder DORA-Vorgaben

  • Unternehmen, die BMC Control-M, Broadcom AutoSys/Automic oder Redwood RunMyJobs ablösen möchten und Wert auf transparente Preisgestaltung sowie die Vermeidung von Vendor Lock-in legen

  • CDOs sowie Leiter:innen von IT Operations, die komplexe, plattformübergreifende Datenpipelines und Workloads in hybriden IT-Landschaften orchestrieren

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2. BMC Control-M: Am besten geeignet für Unternehmen mit Mainframe- und Multicloud-Umgebungen

BMC Control-M zählt zu den etabliertesten Workload-Automation-Plattformen im Enterprise-Markt. Die Lösung ermöglicht die Orchestrierung von Mainframes, Multicloud-Umgebungen und DataOps-Pipelines über eine zentrale Oberfläche und gehört damit bei der Evaluierung von Redwood-Alternativen regelmäßig zur engeren Auswahl.

Hinweis

Im April 2025 wurde BMC in zwei eigenständige Unternehmen aufgeteilt: BMC und BMC Helix. Obwohl der Übergang insgesamt reibungslos verlief, haben einige Kunden Bedenken hinsichtlich der langfristigen Integration der Produkte beider Unternehmen geäußert.

Die wichtigsten Funktionen

  • Umfassende Enterprise-Orchestrierung: Control-M bietet eine zentrale Steuerung über Mainframe-, On-Premises-, SaaS- und Cloud-Umgebungen hinweg und unterstützt die Automatisierung geschäftskritischer Geschäftsprozesse.

  • Jett AI Assistant: Die integrierte GenAI-Funktion ermöglicht Abfragen in natürlicher Sprache, unterstützt bei der Anomalieerkennung, Compliance-Prüfungen sowie der Fehleranalyse von Workflows.

  • Unterstützung für DataOps-Pipelines: Native Funktionen zur Orchestrierung von KI-/ML- und DataOps-Pipelines sind tief in die Plattform integriert.

  • Starkes VAR- und Partnernetzwerk: BMC betreut Unternehmen weltweit über ein etabliertes Partnerökosystem und bietet unter anderem professionelle Migrationsservices für den Wechsel von Wettbewerbsprodukten.

Wo BMC Control-M besonders überzeugt

  • Orchestrierung von Mainframe bis Multicloud: Für Unternehmen, die keine vollständige Neuimplementierung ihrer IT-Landschaft vornehmen können, bietet Control-M eine außergewöhnlich tiefe Unterstützung sowohl für Legacy- als auch moderne Cloud-Umgebungen.

  • Globaler Enterprise-Support: Das weltweit aufgestellte Support- und Partnernetzwerk gewährleistet zuverlässige Unterstützung für komplexe internationale Implementierungen.

Wo BMC Control-M Schwächen zeigt

  • Hohe Gesamtbetriebskosten (TCO): Die Preisgestaltung richtet sich klar an Großunternehmen und ist für mittelständische Unternehmen oder Organisationen mit weniger komplexen Scheduling-Anforderungen häufig schwer zu rechtfertigen. Beta Systems bietet bei vergleichbarem Funktionsumfang in der Regel ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis.

  • Unsicherheit durch die Unternehmensaufspaltung: Die Trennung von BMC und BMC Helix im Jahr 2025 hat Fragen zur zukünftigen Produktintegration und langfristigen Weiterentwicklung aufgeworfen. Für Unternehmen mit mehrjährigen Verträgen kann dies ein zusätzlicher Risikofaktor sein.

  • Begrenzte KI-Autonomie: Jett unterstützt Anwender mit generativer KI, bietet derzeit jedoch keine nativen KI-Agenten für autonome Betriebsabläufe. Damit bleibt Control-M hinter zukunftsorientierten Automatisierungsstrategien zurück.

Kundenbewertungen

Shaik A. berichtet: „Was mir an Control-M am besten gefällt, ist die leistungsstarke Automatisierung und die zentrale Verwaltung von Workflows. Ich kann Jobs über verschiedene Systeme hinweg über eine einzige Oberfläche planen, überwachen und verwalten, was unsere Abläufe deutlich vereinfacht und effizienter macht.“

Shivaji B. merkt an: „Die anfängliche Einrichtung und Konfiguration kann für neue Anwender recht komplex sein. Außerdem sind die Lizenzkosten im Vergleich zu anderen Lösungen deutlich höher.“

Für wen BMC Control-M am besten geeignet ist

  • Große Unternehmen mit umfangreichen Mainframe-Landschaften, die eine zentrale Steuerung über Legacy- und moderne Cloud-Infrastrukturen hinweg benötigen

  • Unternehmen mit bestehenden Investitionen in das BMC-Ökosystem sowie erfahrenen Administratorenteams, die mit der Komplexität und den Kosten der Plattform vertraut sind

3. Broadcom Automic Automation: Am besten geeignet für Unternehmen im Broadcom-Ökosystem

Broadcom Automic Automation (ehemals CA Automic) ist eine umfassende Plattform für Workload Automation und Workflow-Orchestrierung, die Unternehmen bei der Steuerung hybrider und Multicloud-Umgebungen unterstützt. Im Jahr 2025 konzentrierte sich Broadcom insbesondere auf den Ausbau seiner Automation-as-Code-Funktionen für moderne DevOps-Prozesse.

Die wichtigsten Funktionen

  • Hybride und Multicloud-Orchestrierung: Automic unterstützt Workloads vom Mainframe bis hin zu Microservices und bietet dabei den gleichen Funktionsumfang für SaaS-, On-Premises- und Container-Deployments.

  • KI-gestützte, herstellerübergreifende Observability (AAI): Integrierte Funktionen für prädiktives SLA-Management und umfassende Observability.

  • Zero Downtime Upgrades: Plattform-Upgrades können durchgeführt werden, ohne laufende Workloads zu unterbrechen. Ein entscheidender Vorteil für hochverfügbare Unternehmensumgebungen.

  • Automation-as-Code: Kontinuierlicher Ausbau der Jobs-as-Code-Funktionen sowie der Integration in CI/CD- und DevOps-Prozesse.

Wo Broadcom Automic besonders überzeugt

  • Branchenspezifische Expertise: Besonders stark in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Handel und Fertigung mit spezialisierten Vertriebsteams und Best Practices für diese Branchen.

  • Globale Präsenz: Weltweite Vertriebs- und Supportorganisation mit 24/7 Professional Services in Nordamerika, EMEA, Asien-Pazifik und Lateinamerika.

Wo Broadcom Automic Schwächen zeigt

  • Herausforderungen bei Vertragsverlängerungen und Lizenzierung: Kunden berichten wiederholt von schwierigen Vertragsverhandlungen und eingeschränkter Flexibilität bei der Lizenzierung. Genau hier setzt die ANOW! Suite mit transparenter Preisgestaltung und konsequenter Vermeidung von Vendor Lock-in an.

  • Langsamer Ausbau nativer Integrationen: Broadcom erweitert seine Bibliothek an sofort verfügbaren Integrationen langsamer als andere Gartner-Leader wie Beta Systems. Mit über 500 nativen Integrationen bietet ANOW! derzeit eine deutlich größere Auswahl.

  • Hohe Gesamtbetriebskosten: Lizenzkosten und betrieblicher Aufwand machen Automic außerhalb großer Unternehmen mit bestehender Broadcom-Infrastruktur oft wirtschaftlich weniger attraktiv.

Kundenbewertungen

Sridhar K., der Automic seit über zehn Jahren nutzt, berichtet: „Der Workflow-Editor ist benutzerfreundlich und flexibel genug, um auch komplexe Workflows umzusetzen.“

Alfredo C. nennt mehrere Verbesserungspotenziale: „Der Debugger könnte deutlich analytischer und aussagekräftiger sein. Auch die Dashboards sollten flexibler gestaltet werden. Einige Prozesse könnten intuitiver sein und vor allem die Fehleranalyse sollte besser geführt werden.“

Für wen Broadcom Automic am besten geeignet ist

  • Große Unternehmen, die bereits CA AutoSys oder CA-7 einsetzen und innerhalb des Broadcom-Ökosystems modernisieren möchten

  • Unternehmen mit bestehenden Broadcom-Lizenzverträgen, für die eine Konsolidierung innerhalb des Herstellerportfolios Priorität hat

4. Stonebranch Universal Automation Center (UAC): Die beste moderne kommerzielle WLA-Alternative

Stonebranch Universal Automation Center ist eine leistungsstarke, cloud-native Plattform für Workload Automation und Workflow-Orchestrierung. Unternehmen, die bereits UAC einsetzen, benötigen in den meisten Fällen keine Alternative, da die Plattform die Anforderungen moderner Enterprise-WLA umfassend abdeckt.

Im direkten Vergleich mit Redwood wird Stonebranch jedoch häufig gemeinsam mit der ANOW! Suite auf die Shortlist gesetzt, wenn Unternehmen eine bestehende Automatisierungslösung ersetzen möchten.

Die wichtigsten Funktionen

  • Intuitive Low-Code-Benutzeroberfläche: Die webbasierte Oberfläche mit Drag-and-Drop-Workflow-Designer ermöglicht auch Fachabteilungen ohne tiefgehende Skripting-Kenntnisse die Erstellung komplexer Automatisierungen.

  • Universal Portal: Das 2025 eingeführte Self-Service-Portal stellt Automatisierungsfunktionen für Anwender unterschiedlicher Erfahrungsstufen und auf verschiedensten Endgeräten bereit.

  • Integrationsmöglichkeiten: Stonebranch bietet über den Integration Hub rund 100 sofort verfügbare Integrationen.

Wo Stonebranch besonders überzeugt

  • Migration von Legacy-Plattformen: Professionell begleitete Migrationen von Redwood, Control-M oder AutoSys gehören zu den größten Stärken der Plattform.

  • Moderne Data Pipeline Orchestration: Die 2025 eingeführten Funktionen zur Orchestrierung von Datenpipelines stärken Stonebranch insbesondere für DataOps-intensive Einsatzszenarien.

Wo Stonebranch Schwächen zeigt

  • Europäische Datensouveränität: Stonebranch verfügt nicht über die gleiche europäische Marktposition wie Beta Systems. Für Unternehmen mit strengen Anforderungen an Datenresidenz innerhalb der EU bietet ANOW! einen klaren Vorteil.

  • Native Observability: UAC verfügt zwar über Monitoring-Funktionen, erreicht jedoch nicht die Tiefe der nativen OpenTelemetry-Observability von ANOW!, die Telemetriedaten, SLA-Prognosen und KI-gestützte PII-Filterung direkt in die Orchestrierungsplattform integriert.

  • Architektur der ersten Generation: UAC basiert weiterhin auf seiner ursprünglichen Softwarearchitektur und bietet daher nicht alle Vorteile moderner cloud-nativer Plattformen.

Kundenbewertungen

Vinothkumar M. berichtet: „Die größte Stärke des Stonebranch Universal Automation Center sind das leistungsfähige Scheduling und die plattformübergreifenden Integrationsmöglichkeiten. Dadurch konnten wir unsere ETL-Workflows vollständig zentralisieren und End-to-End steuern.“

Stephen E. ergänzt: „Mein größtes Problem war der Einrichtungsprozess. Die Wissensdatenbank enthält zwar viele Informationen, ist aber stellenweise schwer zu navigieren. Wenn man bestimmte Details übersieht, kann man schnell feststecken.“

Für wen Stonebranch am besten geeignet ist

  • Unternehmen, die aktuell mehrere moderne Workload-Automation-Plattformen im Rahmen einer Ablösung bestehender Lösungen evaluieren, darunter ANOW! und Control-M

  • DataOps-orientierte Unternehmen, die neben klassischen WLA-Funktionen eine leistungsfähige Orchestrierung von Datenpipelines benötigen

5. Apache Airflow: Am besten geeignet für Engineering-Teams, die individuelle Datenpipelines entwickeln

Apache Airflow ist das am weitesten verbreitete Open-Source-Framework für Workflow-Orchestrierung in der Data-Engineering-Community. Es ermöglicht Teams, Datenpipelines als Python-native Directed Acyclic Graphs (DAGs) zu definieren, zu planen und zu überwachen.

Für Teams mit fundierten Python-Kenntnissen, ausgereiften DevOps-Prozessen und einem klaren Fokus auf Data Pipelines ist Airflow ein leistungsfähiges Werkzeug. Für Unternehmen, die eine umfassende plattformübergreifende Workload Automation benötigen, eignet sich die Lösung jedoch nur eingeschränkt.

Die wichtigsten Funktionen

  • Python-native Definition von DAGs: Workflows werden vollständig als Code definiert. Dadurch profitieren Unternehmen von Versionskontrolle, Testbarkeit und einer nahtlosen Integration in CI/CD-Prozesse. Besonders geeignet für Engineering-orientierte Organisationen.

  • Umfangreiches Integrationsökosystem: Eine große Community stellt zahlreiche Provider und Operatoren für die wichtigsten Cloud-Dienste, Datenbanken und Datenverarbeitungsplattformen bereit.

  • Skalierbare verteilte Ausführung: Die Celery- und Kubernetes-Executors ermöglichen die verteilte Ausführung von Aufgaben auch in großem Maßstab.

  • Managed Airflow-Angebote: AWS MWAA, Google Cloud Composer und Astronomer bieten vollständig verwaltete Airflow-Umgebungen und reduzieren den Infrastrukturaufwand erheblich.

Wo Apache Airflow besonders überzeugt

  • Orchestrierung von Data-Engineering- und ML-Pipelines: Airflow eignet sich hervorragend für die Steuerung von Datenaufnahme-, Transformations- und Machine-Learning-Workflows, insbesondere in cloudnativen, Python-basierten Umgebungen.

  • Keine Lizenzkosten: Für Teams mit den notwendigen Engineering-Ressourcen zum Aufbau und Betrieb einer eigenen Airflow-Infrastruktur kann der Verzicht auf Lizenzgebühren ein entscheidender Vorteil sein.

Wo Apache Airflow Schwächen zeigt

  • Keine Workload-Automation-Plattform: Airflow wurde speziell für Datenpipelines entwickelt und nicht für Enterprise Workload Automation. Es fehlen native Funktionen für komplexes plattformübergreifendes Job Scheduling, SLA-Management, ereignisgesteuerte Automatisierung sowie die Integration von Mainframe- und Legacy-Systemen. Genau diese Funktionen zeichnen moderne WLA-Plattformen aus.

  • Hoher Betriebsaufwand im Enterprise-Einsatz: Der Betrieb der Airflow-Infrastruktur, die Verwaltung von DAG-Abhängigkeiten sowie die Sicherstellung einer stabilen Produktionsumgebung erfordern spezialisierte Engineering-Ressourcen. Für Unternehmen, die Redwood ersetzen möchten, übersteigt dieser Aufwand häufig die Kosten einer kommerziellen Plattform.

  • Keine Enterprise-SLAs oder Herstellersupport: Die Open-Source-Version von Airflow bietet weder verbindliche Service Level Agreements noch offiziellen Herstellersupport oder Compliance-Zertifizierungen. Für regulierte Branchen ist dies häufig ein Ausschlusskriterium.

  • Eingeschränkte Transparenz und Observability: Die nativen Monitoring-Funktionen von Airflow reichen für Enterprise-Anforderungen nur bedingt aus. Lösungen wie ANOW! Observe bieten mit nativer OpenTelemetry-Telemetrie und KI-gestützten SLA-Prognosen Funktionen, die Airflow standardmäßig nicht bereitstellt.

Kundenbewertungen

Salman K. berichtet: „Was mir an Airflow am besten gefällt, ist seine Flexibilität und die Vielzahl an Funktionen zum Erstellen von Workflows mit DAGs. Es eignet sich hervorragend für die Verwaltung komplexer Datenpipelines mit Abhängigkeiten. Auch die Integration mit unterschiedlichen Systemen funktioniert sehr gut. Nach der Einrichtung läuft die Plattform zuverlässig und wird täglich genutzt.“

Akash M. merkt an: „Für Einsteiger kann die Einrichtung von Airflow, insbesondere mit Docker, recht komplex sein. Außerdem reagiert die Benutzeroberfläche gelegentlich träge, wenn DAGs aktualisiert werden.“

Für wen Apache Airflow am besten geeignet ist

  • Engineering-orientierte Data-Teams mit fundierten Python-Kenntnissen und einem klaren Fokus auf die Orchestrierung von Datenpipelines

  • Unternehmen, die noch keine Enterprise-WLA-Anforderungen haben und zunächst mit einer Open-Source-Lösung starten möchten, bevor sie kommerzielle Plattformen evaluieren

Gründe für eine Alternative zu Redwood Software

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Gründe, warum sich ein Wechsel von Redwood Software zu einer anderen Lösung lohnen kann.

Strenge Anforderungen an Datensouveränität und Compliance

Das primäre Bereitstellungsmodell von Redwood als mandantenfähige SaaS-Lösung führt bei Unternehmen, die EU-Vorgaben zur Datenresidenz, den Digital Operational Resilience Act (DORA) oder die DSGVO einhalten müssen, häufig zu Herausforderungen. Self-Hosting-Optionen stehen zwar zur Verfügung, bilden jedoch nicht den Schwerpunkt der Plattformarchitektur.

Die Lösungen von Beta Systems wurden von Grund auf mit Blick auf europäische digitale Souveränität entwickelt und bieten flexible Bereitstellungsmodelle, sodass Ihre Daten genau dort gespeichert werden können, wo regulatorische Anforderungen dies verlangen.

Planbare Kosten bei Vertragsverlängerungen

Viele Kunden berichten von schwierigen Vertragsverlängerungen und deutlichen Preissteigerungen bei Redwood. Für Unternehmen mit wachsendem Workload-Volumen kann das verbrauchsbasierte Preismodell bei der Verlängerung zu unerwarteten Kosten führen.

Das Enterprise-Preismodell der ANOW! Suite setzt dagegen auf vollständige Transparenz. Es gibt keine kostensteigernde Abrechnung pro Job und keine überraschenden Preisaufschläge bei Vertragsverlängerungen.

Umfassende Integrationen für hybride und Legacy-Umgebungen

RunMyJobs ist eine leistungsfähige Cloud-first-Plattform. Unternehmen mit umfangreichen On-Premises-Infrastrukturen, Mainframe-Systemen oder besonders heterogenen IT-Landschaften stellen jedoch häufig fest, dass die Integrationsmöglichkeiten für eine durchgängige hybride Orchestrierung nicht ausreichen.

Die ANOW! Suite schließt diese Lücke mit über 500 nativen Konnektoren, darunter umfassende Integrationen für SAP, IBM Z, Legacy-Scheduler und moderne Cloud-Dienste. Gerade bei Enterprise Workload Automation ist die Breite der verfügbaren Integrationen ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal.

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Observability speziell für Workload Automation entwickelt

Die KI-gestützte Observability-Lösung von Redwood, Redwood Insights, wurde 2025 eingeführt und stellt einen vielversprechenden Schritt in diese Richtung dar.

ANOW! Observe wurde hingegen speziell für Workload-Automation-Umgebungen entwickelt. Die Lösung integriert OpenTelemetry-native Telemetrie direkt in die Orchestrierungsplattform und bietet KI-gestützte SLA-Prognosen, Anomalieerkennung sowie eine automatische PII-Filterung.

Für Unternehmen, die echte Observability statt reiner Dashboard-Visualisierung benötigen, ist dieser architektonische Unterschied von entscheidender Bedeutung.

Wie geht es weiter?

Der Markt für Workload Automation befindet sich an einem Wendepunkt. Gartner prognostiziert, dass bis 2029 75 % aller SOAP-Workflows generative KI einsetzen werden, wodurch sich die Effizienz bei der Fehleranalyse um 50 % steigern lässt. Die Wahl der richtigen Plattform ist deshalb im Jahr 2026 weit mehr als eine reine Beschaffungsentscheidung, sie ist eine strategische Investition.

Wenn Sie derzeit Alternativen zu Redwood Software evaluieren, gilt:

  • Unternehmen in regulierten Branchen mit Anforderungen an EU-Datenresidenz sowie DSGVO- oder DORA-Compliance: Die Beta Systems ANOW! Suite ist die naheliegende Wahl. Sie bietet europäische Datensouveränität, transparente Preisgestaltung und eine überdurchschnittlich hohe Kundenbindungsrate.

  • Unternehmen, die BMC oder Broadcom ablösen möchten: Dank bewährter Migrationspfade für CA-Lösungen und Zero-Touch-Migrationsfunktionen bietet ANOW! einen besonders schnellen und risikoarmen Weg zur Modernisierung.

  • Engineering-Teams, die über die Möglichkeiten von Airflow hinausgewachsen sind: Werfen Sie einen Blick auf die Ressourcen von Beta Systems zum Thema Apache-Airflow-Alternativen, bevor Sie Ihre Auswahl kommerzieller Plattformen eingrenzen.

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Redwood erfolgreich ablösen

Erfahren Sie, wie ANOW! eine reibungslose Migration ermöglicht und gleichzeitig Transparenz über hybride Workloads sowie maximale Flexibilität schafft.

Autor

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Julia Paduszynska
Marketing Manager

Digital-Marketing-Spezialist mit Schwerpunkt auf strategischen Inbound-Ansätzen für Tech- und SaaS-Unternehmen im internationalen Umfeld. Ich verbinde technisches Verständnis mit Storytelling-Kompetenz und mache komplexe IT- sowie Automatisierungsthemen zu klaren Botschaften, die Organisationen bei ihrer digitalen Weiterentwicklung unterstützen.

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