Die 5 besten DevOps-Automatisierungstools 2026

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Julia Paduszynska
Marketing Manager
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Key Takeaways

  • Die Beta Systems ANOW! Suite eignet sich besonders für große Unternehmen, die eine durchgängige Orchestrierung von CI/CD-Pipelines über hybride und Multi-Cloud-Umgebungen hinweg benötigen.

  • GitHub Actions ist ideal für Entwicklungsteams, die bereits mit GitHub arbeiten und eine schnelle, flexible CI/CD-Automatisierung direkt in ihrem bestehenden Workflow umsetzen möchten.

  • Terraform ist die beste Wahl für Plattform- und Infrastrukturteams, die Multi-Cloud-Infrastrukturen im großen Maßstab per Code verwalten.

  • Jenkins eignet sich für Unternehmen, die maximale Flexibilität und Kontrolle über ihre CI/CD-Prozesse benötigen und über das nötige Know-how für den Betrieb einer selbst gehosteten Umgebung verfügen.

DevOps-Teams stehen zunehmend unter Druck: Sie sollen schneller liefern, Fehler reduzieren und gleichzeitig komplexe Pipelines über Cloud-, On-Premises- und hybride Umgebungen hinweg zuverlässig betreiben. Die richtigen DevOps-Automatisierungstools machen genau das möglich. Die falschen hingegen sorgen oft für mehr Komplexität statt für Entlastung. Dieser Leitfaden stellt die fünf besten DevOps-Automatisierungstools im Jahr 2026 vor und zeigt, wo ihre jeweiligen Stärken liegen, wo sie an Grenzen stoßen und für welche Teams sie tatsächlich geeignet sind.

Was sind DevOps-Automatisierungstools?

DevOps-Automatisierungstools sind Plattformen und Frameworks, die manuelle Schritte im gesamten Softwareentwicklungsprozess reduzieren oder vollständig eliminieren. Dazu gehören unter anderem Code-Integration, Testing, Infrastrukturbereitstellung, Deployment und Monitoring.

Sie ermöglichen es Entwicklungsteams, schneller zu arbeiten und gleichzeitig Stabilität sowie Compliance in komplexen IT-Landschaften sicherzustellen.

Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:

  • Schnellere Release-Zyklen durch automatisierte CI/CD-Pipelines

  • Weniger menschliche Fehler bei Deployment und Infrastrukturkonfiguration

  • Einheitliche, wiederholbare Abläufe über Entwicklung, Test und Produktion hinweg

  • Bessere Transparenz über den Zustand von Pipelines und die Systemleistung

  • Nahtlose Integration über Cloud-, On-Premises- und hybride Umgebungen hinweg

Studien zeigen, dass DevOps- bzw. Release-bezogene Jobs rund 7 % aller monatlich ausgeführten Workload-Automation-Jobs ausmachen. Gleichzeitig ist die Bedeutung von Workload Automation im Release-Management von 28 % (2022) auf 44 % (2024) gestiegen.

Mehr dazu, wie Orchestrierung diese Prozesse zusammenführt.

Die 5 besten DevOps-Automatisierungstools im Überblick

Plattform

Am besten geeignet für

Besonderheiten

Beta Systems ANOW! Suite

DevOps-Orchestrierung und CI/CD-Automatisierung im Enterprise-Umfeld

500+ Integrationen, Jobs-as-Code, cloud-native

GitHub Actions

CI/CD für GitHub-basierte Teams

Native GitHub-Integration, 20.000+ Actions

GitLab CI/CD

All-in-One DevOps innerhalb von GitLab

Integriertes SCM, CI/CD und Security

Jenkins

Teams mit Bedarf an maximaler Flexibilität

Über 1.800 Plugins

Terraform (by HashiCorp)

Infrastructure as Code in Multi-Cloud-Umgebungen

Anbieterunabhängig mit State-Management

Beta Systems ANOW! Suite: Das beste DevOps-Automatisierungstool für Enterprise-Umgebungen

Die ANOW! Suite von Beta Systems ist eine moderne, cloud-native Plattform für Workload-Automatisierung, Orchestrierung und Observability. Sie richtet sich an große Unternehmen, die komplexe DevOps-Pipelines über hybride und Multi-Cloud-Umgebungen hinweg steuern.

Im Gegensatz zu klassischen CI/CD-Tools fungiert ANOW! Automate als SOAP Plattform als zentrale Orchestrierungsschicht und koordiniert:

  • Workflows über verschiedene Cloud-Anbieter hinweg

  • SAP-Systeme

  • ITSM-Plattformen

  • Datenpipelines

  • gesamte DevOps-Toolchains

Beta Systems bietet für alle Lösungen der ANOW! Suite individuelle Preismodelle sowie faire und transparente Lizenzoptionen, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Kosten und Deployments optimal zu gestalten – ohne Vendor Lock-in.

Jobs-as-Code für skalierbare CI/CD-Prozesse

ANOW! Automate basiert auf einem zustandslosen Jobs-as-Code-Ansatz: Automatisierungen werden als standardisierte JSON-Definitionen abgebildet und lassen sich problemlos in Git-basierte Systeme integrieren.

In CI/CD-Pipelines verhalten sie sich wie normaler Code – sie können versioniert, zusammengeführt, verzweigt, getaggt und verglichen werden.

So integriert sich ANOW! Automate nahtlos in bestehende DevOps-Workflows.

Unbegrenzte Integrationsmöglichkeiten

ANOW! Automate bietet über 500 sofort nutzbare Konnektoren, darunter:

  • Cloud-Anbieter wie AWS, Azure und Google Cloud

  • DevOps-Toolchains

  • Datenplattformen wie Snowflake, BigQuery oder Databricks

  • ITSM-Tools wie ServiceNow, Jira und Remedy

  • Legacy-Scheduler

Für alle weiteren Systeme ermöglicht das Infinite Integration Framework eine schnelle Anbindung über APIs, CLI, Skripte oder JavaScript, ohne Abhängigkeit von vorgegebenen Connectoren.

Observability speziell für Workloads

ANOW! Observe integriert OpenTelemetry-native Telemetriedaten direkt in die Orchestrierungs-Engine. Dadurch werden Funktionen wie Echtzeit-Anomalieerkennung, Prognosen zu SLA-Risiken und automatisierte Fehlerbehebung über alle Pipelines hinweg möglich.

Das Ergebnis ist ein geschlossener Regelkreis, in dem Telemetrie und KI kontinuierlich zur Optimierung der Betriebsabläufe beitragen.

Experten-Tipp

Sobald sich Ihre DevOps-Pipeline über mehr als zwei Umgebungen oder Systeme erstreckt (z. B. SAP, Cloud und Mainframe), kommen klassische CI/CD-Tools an ihre Grenzen. Eine Plattform wie ANOW! Automate ist hingegen von Grund auf für systemübergreifende Orchestrierung ausgelegt.

Wo Beta Systems überzeugt

  • Cloud-native Architektur von Anfang an: ANOW! Automate basiert auf einer Microservices-Architektur auf Kubernetes. Teams können flexibel zwischen SaaS, Private Cloud und On-Premises wechseln, ohne ihre Automatisierungsumgebung neu aufsetzen zu müssen.

  • Souveräne Infrastruktur für regulierte Branchen: Beta Systems ist ein europäischer Anbieter und bietet volle Kontrolle über die Datenresidenz sowie eine DSGVO-konforme Architektur. Dadurch entfällt ein zentrales Compliance-Risiko, das bei US-Anbietern oft nicht vollständig adressiert werden kann. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der AWS Europe Sovereign Cloud, die es Unternehmen ermöglicht, Workloads in einer vollständig innerhalb der EU betriebenen Umgebung auszuführen – mit klaren Vorgaben zur Datensouveränität und regulatorischen Konformität.

  • Strukturierter und reibungsarmer Umstieg von Legacy-Systemen: Anstatt Workloads komplett neu definieren zu müssen, stellt Beta Systems Migrations-Toolkits bereit, die den Großteil des Aufwands beim Wechsel von bestehenden Systemen übernehmen.

Wo Beta Systems Schwächen zeigt

  • KI-Funktionen noch im Ausbau: Die Observability-Komponente von ANOW! Observe ist bereits sehr leistungsfähig, insbesondere für telemetriebasierte Automatisierung. Der darüber hinausgehende Einsatz von KI ist jedoch noch nicht so weit entwickelt wie bei Anbietern, die KI als zentrales Differenzierungsmerkmal positionieren.

  • Benutzeroberfläche aktuell nur in drei Sprachen verfügbar: Die ANOW!-Oberfläche ist derzeit in Englisch, Deutsch und Polnisch verfügbar. Eine Überarbeitung der UI ist bereits in Planung.

Kundenstimmen

G2 Review (4/5): „Ich schätze besonders, wie ANOW! die zentrale und Echtzeit-Steuerung von Endsystemen und Workflows im Unternehmen ermöglicht. Vor allem das Management von Workflows im Rechenzentrumsmaßstab ist beeindruckend.“

G2 Review (4,5/5): „ANOW! Automate spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn es darum geht, die Lücke zwischen bestehenden Systemen und der Cloud zu schließen. Die Integration sorgt für eine zentrale Plattform, auf der alle Daten zusammenlaufen, ohne dass Datensilos in unseren IT-Systemen entstehen.“

Für wen eignet sich Beta Systems?

  • Head of IT Operations / I&O: Teams, die komplexe hybride IT-Landschaften mit Mainframe, On-Premises und Multi-Cloud betreiben und eine zentrale Steuerung für alle DevOps-Pipelines und Workloads benötigen.

  • Enterprise Automation Lead / CoE Manager: Teams, die mehrere Scheduler und bestehende Automatisierungslösungen in einer einheitlichen, zentral gesteuerten Plattform konsolidieren möchten – inklusive Self-Service und richtlinienbasierter Steuerung.

  • Chief Data Officer: Verantwortliche, die auf zuverlässige, transparente und plattformübergreifende Orchestrierung von Datenpipelines angewiesen sind, die in DevOps-Prozesse integriert sind oder daraus gespeist werden.

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GitHub Actions: Die beste Lösung für CI/CD-Automatisierung direkt in GitHub

GitHub Actions ist eine native CI/CD- und Workflow-Automatisierungsplattform, die direkt in GitHub integriert ist.

Damit können Entwicklungsteams Builds, Tests und Deployments automatisieren – auf Basis ereignisgesteuerter Workflows, die durch Code-Aktivitäten wie Pushes, Pull Requests oder Releases ausgelöst werden.

Zentrale Funktionen

  • Ereignisgesteuertes CI/CD: Workflows werden automatisch durch GitHub-Events wie Commits, Pull Requests oder Issue-Kommentare ausgelöst. Das reduziert den manuellen Aufwand für die Pipeline-Steuerung erheblich.

  • Über 20.000 Marketplace-Actions: Eine umfangreiche Bibliothek wiederverwendbarer, von der Community entwickelter Actions beschleunigt die Umsetzung typischer DevOps-Aufgaben wie Testing, Deployment oder Benachrichtigungen.

  • Matrix-Builds: Workflows lassen sich parallel über verschiedene Betriebssysteme und Laufzeitumgebungen hinweg ausführen, wodurch sich Testzeiten deutlich verkürzen.

Wo GitHub Actions überzeugt

  • Nahtlose Integration in GitHub: Für Teams, die bereits mit GitHub arbeiten, entsteht kein zusätzlicher Konfigurationsaufwand. Die Workflows liegen direkt im selben Repository wie der Code.

  • Großes Ökosystem: Der GitHub Marketplace bietet vorgefertigte Actions für nahezu alle gängigen DevOps-Anwendungsfälle und reduziert so den Einrichtungsaufwand erheblich.

Wo GitHub Actions Schwächen zeigt

  • Nicht für komplexe, systemübergreifende Orchestrierung ausgelegt: GitHub Actions ist auf codezentrierte CI/CD-Prozesse ausgelegt. Funktionen wie Enterprise-Workload-Automatisierung, Mainframe-Integration, SAP-Orchestrierung oder das Management komplexer hybrider Joblandschaften werden nicht abgedeckt.

  • Steigende Compute-Kosten: Bei privaten Repositories mit hohem Nutzungsvolumen können sich die minutengenauen Abrechnungsmodelle schnell summieren, wenn sie nicht aktiv überwacht werden.

Kundenstimmen

Nils K.: „Ich nutze GitHub Actions sehr gerne – vor allem, weil es für Open-Source-Projekte kostenlos ist. Ich setze es für automatisiertes Testen, Kompilieren und Deployen ein.“

Bret Fisher: „Es fehlt eine zentrale Übersicht über den Status aller Repositories innerhalb einer Organisation oder eines Nutzers.“

Für wen eignet sich GitHub Actions?

  • Softwareentwicklungsteams: Teams, die GitHub bereits als Versionsverwaltung nutzen und einen schnellen, integrierten Einstieg in CI/CD-Automatisierung suchen – ohne zusätzliche Tools einführen zu müssen.

GitLab CI/CD: Die beste All-in-One-DevOps-Lösung auf einer Plattform

GitLab CI/CD ist die native Automatisierungskomponente der GitLab DevSecOps-Plattform. Sie deckt den gesamten Software-Delivery-Lifecycle ab, ohne dass Teams mehrere Tools miteinander kombinieren müssen.

Zentrale Funktionen

  • Integriertes SCM + CI/CD: Versionsverwaltung, Pipeline-Automatisierung und Deployment-Management sind in einer einzigen Oberfläche vereint. Das reduziert Kontextwechsel und vermeidet eine unübersichtliche Tool-Landschaft.

  • Security-Scans: SAST, DAST, Container-Scanning und Abhängigkeitsanalysen sind direkt in die Pipeline integriert.

  • Auto DevOps: Anwendungen werden automatisch erkannt, gebaut, getestet, bereitgestellt und überwacht – basierend auf Best-Practice-Vorlagen. Das reduziert den manuellen Aufwand beim Aufbau von Pipelines deutlich.

Wo GitLab CI/CD überzeugt

  • Echte All-in-One-DevOps-Plattform: Separate Tools für Versionsverwaltung, CI/CD und Security werden überflüssig, da alles zentral an einem Ort gebündelt ist.

  • Starke Compliance- und Audit-Funktionen: Integrierte Freigabeprozesse, Compliance-Pipelines und Audit-Logs machen GitLab besonders attraktiv für regulierte Branchen.

Wo GitLab CI/CD Schwächen zeigt

  • Steile Lernkurve bei erweiterten Funktionen: Einfache Pipelines sind schnell umgesetzt, komplexe Konfigurationen erfordern jedoch fundiertes Fachwissen.

  • Keine Plattform für Workload-Automatisierung: Ähnlich wie GitHub Actions ist GitLab CI/CD auf Software-Delivery-Pipelines ausgelegt und nicht für unternehmensweite Workload-Orchestrierung im großen Maßstab konzipiert.

Kundenstimmen

Ankan S.: „GitLab bietet eine Vielzahl an Funktionen wie Repository-Management, CI/CD, Issue-Tracking und Codebearbeitung und ist damit eine sehr leistungsstarke All-in-One-Lösung.“

Sumeet S.: „Die initiale Einrichtung von CI/CD-Runnern und Berechtigungen kann etwas komplex sein, besonders für neue Nutzer.“

Für wen eignet sich GitLab CI/CD?

  • Engineering-Teams, die eine integrierte Plattform bevorzugen: Organisationen, die Versionsverwaltung, CI/CD und Security-Tools konsolidieren möchten, ohne mehrere Anbieter parallel managen zu müssen.

Jenkins: Die beste Wahl für maximale Flexibilität in CI/CD

Jenkins gehört weltweit zu den meistverbreiteten Open-Source-Automatisierungslösungen. Jenkins bietet ein äußerst flexibles CI/CD-Framework, mit dem Entwicklungsteams individuelle Pipelines für nahezu jede Programmiersprache, jedes Tool und jedes Deployment-Ziel erstellen können.

Zentrale Funktionen

  • Über 1.800 Plugins: Ein umfangreiches Ökosystem ermöglicht Integrationen mit nahezu allen Build-Tools, Versionsverwaltungssystemen, Cloud-Anbietern und Test-Frameworks.

  • Pipeline-as-Code: Pipelines werden als Dateien im Versionskontrollsystem definiert und ermöglichen so wiederholbare, versionierte Automatisierungsprozesse.

  • Verteilte Builds: Dank Master-Agent-Architektur können Builds parallel auf mehreren Maschinen ausgeführt werden, was insbesondere bei großen Projekten die Build-Zeiten reduziert.

Wo Jenkins überzeugt

  • Maximale Anpassungsfähigkeit: Durch das Plugin-Ökosystem und skriptbasierte Pipelines haben Teams nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, ihre Automatisierung individuell zu gestalten.

  • Volle Kontrolle durch Self-Hosting: Daten und Infrastruktur bleiben vollständig im eigenen Besitz, ohne Abhängigkeit von externen SaaS-Diensten – ideal für geschäftskritische Anwendungen.

Wo Jenkins Schwächen zeigt

  • Hoher Wartungsaufwand: Jenkins erfordert kontinuierliches Plugin-Management, regelmäßige Sicherheitsupdates und Pflege der zugrunde liegenden Infrastruktur.

  • Keine integrierte Enterprise-Orchestrierung: Für systemübergreifende Abhängigkeiten, SLA-Management oder Jobsteuerung in hybriden Cloud-Umgebungen sind zusätzliche Tools erforderlich.

Kundenstimmen

Sree K.: „Jenkins sorgt bei uns vor allem dafür, dass unsere CI für die UI-Automatisierung zuverlässig läuft – und genau das brauche ich im Alltag.“

Sandeep R.: „Die Verwaltung von Plugins und Updates führt teilweise zu Kompatibilitätsproblemen, und die Benutzeroberfläche wirkt im Vergleich zu modernen CI/CD-Tools etwas veraltet.“

Für wen eignet sich Jenkins?

  • DevOps- und Plattform-Engineering-Teams: Teams mit dem nötigen Know-how für den Betrieb einer selbst gehosteten Lösung, die maximale Flexibilität und Kontrolle über ihre CI/CD-Pipelines benötigen.

Terraform (von HashiCorp): Die beste Lösung für Infrastructure as Code in Multi-Cloud-Umgebungen

Terraform ist das führende Open-Source-Tool im Bereich Infrastructure as Code (IaC). Es ermöglicht Teams, Cloud- und On-Premises-Infrastrukturen mithilfe deklarativer Konfigurationsdateien zu definieren, bereitzustellen und zu verwalten.

Für DevOps-Teams, die skalierbare und reproduzierbare Infrastruktur automatisieren möchten, hat sich Terraform als Industriestandard etabliert.

Zentrale Funktionen

  • Anbieterunabhängiges IaC: Infrastruktur kann über verschiedene Cloud- und On-Premises-Umgebungen hinweg mit einem einheitlichen Workflow und der HCL-Konfigurationssprache bereitgestellt werden.

  • State-Management: Terraform verwaltet den aktuellen Zustand der Infrastruktur, wodurch Änderungen präzise geplant, Abweichungen erkannt und Updates sicher durchgeführt werden können.

  • Modulare Architektur: Wiederverwendbare Module ermöglichen es Teams, Infrastrukturstandards über Projekte hinweg konsistent umzusetzen.

Wo Terraform überzeugt

  • Multi-Cloud-Infrastruktur im großen Maßstab: Durch seinen anbieterunabhängigen Ansatz ist Terraform die erste Wahl für Unternehmen, die gleichzeitig mit AWS, Azure und Google Cloud arbeiten.

  • Ideal für GitOps: Da Infrastruktur als Code definiert wird, lässt sie sich nahtlos in Git-basierte Workflows und CI/CD-Pipelines integrieren.

Wo Terraform Schwächen zeigt

  • Kein vollständiges DevOps-Automatisierungstool: Terraform kümmert sich um die Bereitstellung von Infrastruktur, übernimmt jedoch keine Aufgaben wie Deployment, CI/CD-Management, Workload-Steuerung oder Laufzeit-Orchestrierung.

  • Komplexität beim State-Management: Die Verwaltung von State-Dateien kann insbesondere in größeren Teams anspruchsvoll sein und erfordert eine saubere Backend-Konfiguration.

Kundenstimmen

Moises F.: „Ich kann Terraform problemlos in Jenkins, Azure DevOps oder GitHub Actions integrieren und zusätzlich Code-Sicherheitsprüfungen einbauen, um Hinweise direkt in der CI/CD zu erhalten.“

Sadi K.: „Terraform kann beim Umgang mit State-Dateien, insbesondere in kollaborativen Umgebungen, komplex werden und zu Konflikten führen.“

Für wen eignet sich Terraform?

  • Plattform- und Infrastrukturteams: Teams, die Cloud-Infrastrukturen über mehrere Anbieter hinweg verwalten und dabei auf einen konsistenten, versionierten IaC-Ansatz setzen.

So wählen Sie das richtige DevOps-Automatisierungstool

Die Wahl des passenden Tools hängt stark von Ihrer IT-Landschaft, Ihrer Teamstruktur und der Komplexität Ihrer Anforderungen ab. Die folgenden Kriterien helfen bei der Entscheidung:

Automatisierungsumfang

CI/CD-Tools wie GitHub Actions oder GitLab CI/CD sind auf Software-Delivery-Pipelines innerhalb eines bestimmten SCM-Ökosystems ausgelegt.

Sobald Ihre Anforderungen über reine Code-Automatisierung hinausgehen – etwa in Richtung SAP-Orchestrierung, Mainframe-Workloads, Datenpipelines oder systemübergreifende Jobsteuerung – benötigen Sie eine Enterprise-Orchestrierungsplattform.

34 % der Unternehmen geben an, dass Integrationsprobleme mit neuen Technologien oder Plattformen der größte Hinderungsgrund für die Nutzung von Automatisierung in neuen Anwendungsfällen sind.

Hier setzen die über 500 nativen Integrationen von ANOW! Automate an: Sie ermöglichen eine ereignisgesteuerte Architektur mit zentraler Steuerung über heterogene, hybride Umgebungen hinweg – etwas, das klassische CI/CD-Tools nicht leisten können.

Flexibilität bei der Bereitstellung

Benötigt Ihr Unternehmen SaaS, Private Cloud, On-Premises oder eine Kombination daraus? Und wird sich Ihr Deployment-Modell künftig ändern?

85 % der Unternehmen sehen die Automatisierung von Cloud-Infrastruktur als zentralen Anwendungsfall, 81 % nennen die Vereinfachung von Cloud-Migrationen als wichtigen Faktor. Multi-Cloud-Orchestrierung ist damit ein zentraler Treiber für die Modernisierung von Workload-Automatisierung.

Viele Tools binden Sie jedoch an ein bestimmtes Deployment-Modell.

ANOW! Automate ist von Grund auf deployment-unabhängig. Unternehmen können jederzeit zwischen SaaS, Private Cloud und On-Premises wechseln – ohne Unterbrechung, unterstützt durch eine Verfügbarkeit von 99,5 %. Besonders relevant ist das für Branchen mit hohen Anforderungen an Datensouveränität.

Integrationsumfang

Bewerten Sie, wie viele native Integrationen eine Plattform bietet und wie viele individuelle Schnittstellen Sie selbst entwickeln und pflegen müssten. Jede zusätzliche Integration bedeutet langfristigen technischen Aufwand.

Mit über 500 sofort verfügbaren Konnektoren – mehr als jeder andere Anbieter im Bereich Workload-Automatisierung – reduziert ANOW! Automate den Zeit- und Kostenaufwand bei der Anbindung neuer Systeme.

Für alle weiteren Fälle bietet das Infinite Integration Framework flexible Möglichkeiten zur Integration ohne Abhängigkeit von einem Anbieter.

Observability und SLA-Compliance

Mit zunehmender Skalierung wird die proaktive Überwachung von Pipelines entscheidend.

Plattformen, die Echtzeit-Telemetrie, Prognosen zu SLA-Risiken und automatisierte Fehlerbehebung bieten, sind klar im Vorteil gegenüber Lösungen, die nur reaktiv arbeiten.

ANOW! Observe integriert OpenTelemetry-native Observability direkt in die Orchestrierungs-Engine. Dadurch lassen sich Probleme erkennen und beheben, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen und die Lücke zwischen Automatisierung und intelligenter Steuerung wird geschlossen.

DevOps-Automatisierung im Enterprise-Umfeld mit Beta Systems

Die Wahl der richtigen DevOps-Automatisierungstools im Jahr 2026 hängt maßgeblich von der Komplexität Ihrer IT-Landschaft und dem Umfang Ihrer Orchestrierungsanforderungen ab.

GitHub Actions, GitLab CI/CD und Jenkins eignen sich besonders für Software-Teams mit Fokus auf codezentrierte CI/CD-Prozesse. Terraform übernimmt die Infrastrukturautomatisierung.

Für große Unternehmen mit komplexen Workloads über hybride Cloud-Umgebungen, Mainframe, SAP und verteilte Systeme hinweg – also dort, wo isolierte Tools schnell an ihre Grenzen stoßen – bietet die Beta Systems ANOW! Suite eine zentrale Orchestrierung, integrierte Observability und vollständige Datensouveränität auf Enterprise-Niveau.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem CI/CD-Tool und einer Workload-Automatisierungsplattform?

CI/CD-Tools wie GitHub Actions oder Jenkins automatisieren den Build-, Test- und Deployment-Prozess innerhalb eines Entwicklungsworkflows.
Workload-Automatisierungsplattformen wie ANOW! Automate hingegen steuern komplexe IT-Prozesse, systemübergreifende Abhängigkeiten und geschäftskritische Abläufe – oft in einem Umfang und einer Komplexität, die über die Möglichkeiten klassischer CI/CD-Tools hinausgehen.

Können DevOps-Automatisierungstools in hybriden Cloud- und On-Premises-Umgebungen eingesetzt werden?

Enterprise-Plattformen wie ANOW! Automate sind von Grund auf für hybride Umgebungen konzipiert und ermöglichen eine nahtlose Orchestrierung über AWS, Azure, Google Cloud sowie On-Premises-Infrastrukturen hinweg.
Einzelne Tools wie GitHub Actions oder Jenkins erfordern dafür in der Regel umfangreiche individuelle Anpassungen.

Wie lange dauert die Migration von einer Legacy-Automatisierungsplattform zu einer modernen Lösung?

Die Dauer hängt stark von der Anzahl der zu migrierenden Jobs und Systeme ab. In der Regel dauert jede Phase zwischen zwei und vier Monaten.
Sogenannte Zero-Touch-Migrations-Toolkits automatisieren dabei die Überführung bestehender Workload-Definitionen und reduzieren den manuellen Aufwand erheblich.

Autor

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Julia Paduszynska
Marketing Manager

Digital-Marketing-Spezialist mit Schwerpunkt auf strategischen Inbound-Ansätzen für Tech- und SaaS-Unternehmen im internationalen Umfeld. Ich verbinde technisches Verständnis mit Storytelling-Kompetenz und mache komplexe IT- sowie Automatisierungsthemen zu klaren Botschaften, die Organisationen bei ihrer digitalen Weiterentwicklung unterstützen.

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