Die 7 besten Broadcom Automic Alternativen für Enterprise-IT 2026

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Julia Paduszynska
Marketing Manager
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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Beta Systems ANOW! Suite ist insgesamt die beste Broadcom-Alternative für große Unternehmen, die eine moderne, Cloud-native Plattform für Workload Automation und Orchestrierung suchen, ohne Vendor Lock-in und mit vollständiger Datensouveränität.

  • BMC Control-M eignet sich am besten für Unternehmen, die eine bewährte Plattform mit umfassenden Orchestrierungsfunktionen benötigen und bereit sind, dafür höhere Gesamtbetriebskosten in Kauf zu nehmen.

  • Stonebranch UAC eignet sich besonders für Unternehmen, die bereits mit modernen, DevOps-nativen Automatisierungsplattformen vertraut sind und mehrere Anbieter parallel evaluieren.

  • Redwood RunMyJobs ist besonders für Unternehmen mit umfangreichen SAP-Landschaften geeignet, die RISE with SAP oder S/4HANA einsetzen und einen reinen SaaS-Scheduler mit SAP-Unterstützung suchen.

  • HCL Workload Automation, Apache Airflow und ServiceNow Workflow Orchestration ergänzen die Auswahl für spezifischere Einsatzszenarien. Dazu zählen weltweit verteilte hybride IT-Landschaften, von Engineering-Teams gesteuerte Datenumgebungen sowie Workflow-Anforderungen im Umfeld des IT-Service-Managements.

Evaluieren Sie derzeit eine Broadcom-Alternative für die Workload Automation in Ihrem Unternehmen? Dann kämpfen Sie wahrscheinlich bereits mit steigenden Lizenzkosten, schwer kalkulierbaren Konditionen bei Vertragsverlängerungen oder einem Scheduler, der mit Ihrer Hybrid-Cloud-Strategie nicht mehr Schritt hält.

Damit sind Sie nicht allein.

Gartner weist im Magic Quadrant 2026 für Service Orchestration and Automation Platforms (SOAP) darauf hin, dass Broadcom-Kunden unter anderem von Schwierigkeiten bei der Preisgestaltung für Vertragsverlängerungen und fehlenden Self-Service-Tools für Migrationen berichten. Beides sind häufige Gründe, einen Anbieterwechsel in Betracht zu ziehen.

Dieser Leitfaden stellt die sieben besten Broadcom-Alternativen für Enterprise-IT im Jahr 2026 vor und hilft Ihnen dabei, eine fundierte Vorauswahl zu treffen, bevor Sie mit der eigentlichen Evaluierung beginnen.

Plattform

Am besten geeignet für

Besondere Funktionen

Beta Systems ANOW! Suite

Unternehmen, die Broadcom Automic, AutoSys oder andere Legacy-Vendors ablösen und Vendor Lock-in vermeiden sowie digitale Souveränität sicherstellen möchten

Mehr als 500 native Integrationen und Zero-Touch-Migration

BMC Control-M

Unternehmen, die bereits auf das BMC-Ökosystem setzen

Umfassende Orchestrierung vom Mainframe bis in die Multi-Cloud

Stonebranch UAC

Unternehmen, die im Rahmen einer Ablösung aktiv mehrere Anbieter evaluieren

Universal Portal für Self-Service-Automatisierung durch Citizen Automators

Redwood RunMyJobs

Unternehmen mit umfangreichen SAP-Landschaften auf Basis von RISE with SAP oder S/4HANA

Native Integration als SAP Endorsed App

HCL Workload Automation

Global aufgestellte Unternehmen mit heterogenen Mainframe- und Cloud-nativen Umgebungen

Flexible SaaS-Topologien mit granularer Kontrolle über die Datenresidenz

Apache Airflow

Engineering-getriebene Teams mit umfassendem internem Python-Know-how

Python-native Erstellung von DAGs

ServiceNow Workflow Orchestration

Unternehmen, die ServiceNow bereits als ITSM-Plattform einsetzen

Native Integration in ITSM-Freigaben und Service Requests

1. Beta Systems: Am besten für Enterprise Workload Automation und Orchestrierung

screenshot betasystems website homepage

Beta Systems ist seit mehr als 40 Jahren im Bereich Automatisierung tätig. Mit der ANOW! Suite bietet das Unternehmen heute jedoch eine moderne, Cloud-native Plattform. Gartner hat Beta Systems im Magic Quadrant 2026 als Leader eingestuft und hebt insbesondere die starke Position in risikoaversen Branchen mit geschäftskritischen IT-Prozessen hervor, darunter Finanzdienstleistungen, Versicherungen und der öffentliche Sektor.

Während Broadcom-Kunden häufig schwankende Preise bei Vertragsverlängerungen und fehlende Self-Service-Tools für Migrationen bemängeln, setzt ANOW! Automate gezielt an diesen beiden Punkten an: mit transparenter, Workload-basierter Preisgestaltung und einem eigenen Migrationstool, das Task-Definitionen aus Wettbewerbsprodukten automatisiert einliest und für ANOW! übersetzt.

Die wichtigsten Funktionen der Beta Systems ANOW! Suite

  • Workload Automation und Orchestrierung auf einer Plattform

    ANOW! Automate vereint Workload Automation und Orchestrierung mit Observability und KI-gestützten Insights auf einer zentralen Plattform. Separate Einzellösungen für Scheduling, Monitoring und Compliance sind damit nicht erforderlich.

  • Container-native Architektur ohne Downtime

    ANOW! Automate basiert auf Kubernetes und ermöglicht Upgrades ohne Betriebsunterbrechung sowie eine bedarfsgerechte Skalierung, ohne laufende Workloads zu beeinträchtigen. Eine Client-Installation ist nicht erforderlich, da der Zugriff über den Browser erfolgt. Das erleichtert insbesondere großen, verteilten IT-Organisationen den Einstieg, wenn sie von einer agentenintensiven Broadcom-Legacy-Umgebung migrieren.

  • Nahezu unbegrenzte Integrationsmöglichkeiten

    ANOW! Automate lässt sich über APIs, CLI-Anbindungen und skriptbasierte Integrationslogiken mit nahezu jeder On-Premises- oder Cloud-Plattform verbinden. Standardmäßig stehen mehr als 500 native Konnektoren für Cloud-, DevOps- und Container-Plattformen sowie Datenbanken, ERP-, CRM- und ITSM-Systeme zur Verfügung. Damit bietet ANOW! bereits nativ mehr Integrationen als die meisten anderen WLA-Anbieter. Über die erweiterbare Schnittstellenarchitektur können Teams darüber hinaus eigene Konnektoren für Systeme entwickeln, die nicht in der Standardbibliothek enthalten sind.

    integration hub integrations website screenshot

  • Full-Stack-Observability auf Basis von OpenTelemetry

    ANOW! Observe integriert Echtzeit-Telemetriedaten direkt in die Orchestrierungsplattform. Standardisierte Metriken, Logs und Traces bilden die Grundlage für Anomalieerkennung, die frühzeitige Erkennung von SLA-Risiken und automatisierte Fehlerbehebung. Dieses Closed-Loop-Konzept ist ein wesentlicher Unterschied zu Broadcom, das keine nativen OpenTelemetry-Datenströme bietet.

Wo Beta Systems ANOW! besonders überzeugt

  • Kein Vendor Lock-in: Das Bereitstellungsmodell kann flexibel zwischen SaaS, Private Cloud und On-Premises gewechselt werden, ohne Re-Architektur oder Betriebsunterbrechungen.

  • Digitale Souveränität für europäische Unternehmen: ISO-27001-konforme Infrastruktur und vollständige Kontrolle über die Datenresidenz sind insbesondere für Unternehmen aus Finanzdienstleistungen und Fertigung relevant, die DSGVO- und DORA-Anforderungen erfüllen müssen.

  • Migrationstools speziell für die Ablösung von Broadcom: Die automatisierte Migration Factory wurde entwickelt, um den Aufwand, die Risiken und das manuelle Skripting zu reduzieren, die beim Wechsel von Automic oder AutoSys typischerweise entstehen.

Wo Beta Systems ANOW! Schwächen zeigt

  • Regionale Marktpräsenz: Vertrieb, Marketing und Support von Beta Systems konzentrieren sich weiterhin stark auf Westeuropa. Unternehmen mit umfangreichen Aktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum oder in Lateinamerika finden daher möglicherweise weniger direkten lokalen Support als bei global stärker aufgestellten Anbietern.

  • Wahrnehmung im Markt: Aufgrund der mehr als 40-jährigen Mainframe-Historie von Beta Systems wird das Unternehmen bei Tool-Evaluierungen von Cloud-nativen DevOps- und DataOps-Teams teilweise übersehen, obwohl ANOW! selbst eine moderne Plattform ist.

Kundenbewertungen

Auf G2 heben mehrere verifizierte Nutzer die Vorteile der ANOW! Suite hervor. Ein Nutzer berichtet: „Mir gefällt besonders, dass alles an einem Ort zusammengeführt wird. Die Plattform bietet einen zentralen Steuerungspunkt für sämtliche Aufgaben und Workflows. Dadurch lässt sich viel einfacher in Echtzeit nachvollziehen, was gerade passiert.“

Ein weiterer Nutzer hebt ebenfalls die zentrale Steuerung hervor: „Die Plattform hilft mir dabei, Aufgaben zu organisieren, Fortschritte zu verfolgen und einen besseren Überblick über laufende Aktivitäten zu behalten. Besonders gefällt mir an der ANOW! Suite, dass alles auf einer zentralen Plattform zusammengeführt wird. Dadurch lassen sich Aufgaben intuitiv verwalten und nachverfolgen, die Transparenz über Workflows verbessert sich und ich behalte leichter den Überblick.“

Für wen Beta Systems ANOW! am besten geeignet ist

  • Unternehmen, die Broadcom Automic oder AutoSys ablösen möchten, insbesondere aus Finanzdienstleistungen, Fertigung oder Versicherungen, die einen bewährten Migrationspfad und eine planbare Preisgestaltung suchen.

  • Europäische Unternehmen mit Anforderungen an digitale Souveränität, für die Vorgaben wie DORA und DSGVO einen europäischen Anbieter zu einem relevanten Entscheidungskriterium machen.

  • Teams, die mehrere Einzellösungen konsolidieren möchten und mit der ANOW! Suite Orchestrierung, Observability und Compliance auf einer Plattform zusammenführen wollen, um den Tool-Wildwuchs und die damit verbundenen Gesamtbetriebskosten fragmentierter Broadcom-Umgebungen zu reduzieren.

Anerkennung in der Branche
Beta Systems Software als Leader im Gartner® Magic Quadrant™ 2026 ausgezeichnet

Erfahren Sie, warum Analysten auf Beta Systems vertrauen, wenn es um Workload-Automatisierung und Observability auf Enterprise-Niveau im großen Maßstab geht.

Zum vollständigen Bericht
Gartner magic quadrant 2026

2. BMC Control-M: Am besten für Unternehmen geeignet, die bereits auf das BMC-Ökosystem setzen

BMC Control M Website Screenshot

BMC Control-M ist eine der naheliegendsten Enterprise-Alternativen in diesem Vergleich und dürfte bei vielen Unternehmen, die Broadcom ablösen möchten, ohnehin bereits auf der Liste der möglichen Anbieter stehen. Gartner stufte BMC im Magic Quadrant 2026 für SOAP als Leader ein und hebt insbesondere die Orchestrierung über Mainframes, verteilte Systeme, Cloud-native AI/ML-Umgebungen und Datenpipelines hinweg hervor. Hinzu kommen die wachsenden Agentic-AI-Funktionen über den Jett AI Advisor.

Die wichtigsten Funktionen

  • Breite Auswahl an Konnektoren: Umfassende Unterstützung für etablierte Enterprise-Anwendungen und Cloud-Services.

  • Low-Code Application Integrator: Ermöglicht die Entwicklung individueller Erweiterungen mit geringem Programmieraufwand.

  • Agentic AI Jobs: Autonome KI-Agenten analysieren Betriebsdaten und können Maßnahmen zur Fehlerbehebung innerhalb klar definierter, rollenbasierter Zugriffsrechte selbstständig ausführen.

Wo Control-M besonders überzeugt

  • Etablierte Enterprise-Lösung: Control-M findet sich auf nahezu jeder Auswahlliste großer Unternehmen und verfügt über umfassende Erfahrung mit Umgebungen, die vom Mainframe bis in die Cloud reichen.

  • Absicherung von Datenpipelines: Die native Validierung der Datenqualität innerhalb der Ausführungsebene verhindert, dass fehlerhafte oder unzureichende Daten in nachgelagerte Workflows und AI/ML-Modelle gelangen.

Wo Control-M Schwächen zeigt

  • Keine native OpenTelemetry-Unterstützung: Teams, die eine moderne Observability-Architektur benötigen, müssen auf die eigenen Dashboards und APIs von Control-M oder auf Integrationen von Drittanbietern zurückgreifen. Ein nativer OpenTelemetry-Datenstrom steht nicht zur Verfügung.

  • Komplexes Lizenzmodell: Die Abrechnung auf Basis ausgeführter Tasks kann die Budgetplanung erschweren. Damit entsteht ein ähnliches Problem, das viele Broadcom-Kunden bereits als Grund für einen Anbieterwechsel nennen.

Kundenbewertungen

Shivaji B. hebt insbesondere die einfache Steuerung komplexer Jobs hervor: „Control-M vereinfacht komplexes Job Scheduling. Besonders gefallen mir die intuitive Benutzeroberfläche, die leistungsstarken Automatisierungsfunktionen und die nahtlose Integration mit verschiedenen Plattformen. Dadurch sparen wir Zeit und reduzieren den manuellen Aufwand.“

Indranil S. sieht dagegen Verbesserungsbedarf beim Reporting: „Das Reporting-Tool muss noch deutlich verbessert werden. Mit dem Upgrade sollte es eigentlich besser werden, aber das ist nicht wirklich passiert. Dabei ist Reporting eine sehr nützliche Funktion. Das Tool müsste leistungsfähiger und gleichzeitig einfacher zu bedienen sein.“

Für wen Control-M am besten geeignet ist

  • Große Unternehmen mit umfangreichen Mainframe-Landschaften, die eine bewährte Verbindung zwischen Mainframe- und Cloud-Umgebungen benötigen und bereit sind, ein auf Task-Ausführungen basierendes Lizenzmodell zu verwalten.

3. Stonebranch UAC: Am besten für Unternehmen geeignet, die mehrere Anbieter parallel evaluieren

Stonebranch UAC Website Screenshot

Das Universal Automation Center (UAC) von Stonebranch gehört zu den moderneren Broadcom-Alternativen, die bei einer geplanten Ablösung häufig in Betracht gezogen werden. Unternehmen, die von Broadcom Automic oder AutoSys wechseln möchten, werden Stonebranch daher mit hoher Wahrscheinlichkeit im Rahmen ihrer Evaluierung begegnen.

Die wichtigsten Funktionen

  • Native Integrationen für Datenpipelines: Snowflake, Databricks und dbt lassen sich über dieselbe zentrale Plattform steuern wie klassische IT-Workloads. Managed File Transfer ist ebenfalls integriert.

  • Universal Portal: Auch Anwender ohne tiefgehende technische Kenntnisse können Automatisierungen erstellen und auslösen, ohne dafür Skripte schreiben zu müssen.

  • AI Extension Builder: Unterstützt Teams dabei, individuelle Integrationen schneller zu entwickeln.

Wo Stonebranch besonders überzeugt

  • Self-Service-Automatisierung für Fachanwender: Das Universal Portal macht Automatisierung auch außerhalb der zentralen IT zugänglich, ohne dabei auf Governance zu verzichten.

  • Orchestrierung von Datenpipelines: Durch die native Unterstützung moderner Data-Engineering-Tools eignet sich UAC besonders für Unternehmen mit einem starken DataOps-Fokus.

Wo Stonebranch Schwächen zeigt

  • Einschränkungen bei US-amerikanischen Compliance-Anforderungen: UAC verfügt nicht über eine native FedRAMP-Zertifizierung. Das kann die Beschaffung für Behörden und andere Organisationen des öffentlichen Sektors in den USA erschweren.

  • Kleineres GSI-Ökosystem: Die geringere Zahl zertifizierter unabhängiger Berater kann bei großen Implementierungen dazu führen, dass Unternehmen stärker auf die Professional Services von Stonebranch selbst angewiesen sind.

Kundenbewertungen

Vinothkumar M. hebt insbesondere die Scheduling- und Integrationsfunktionen hervor: „Die wertvollste Funktion des Stonebranch Universal Automation Center (UAC) sind die leistungsstarken Scheduling-Funktionen und die systemübergreifenden Integrationsmöglichkeiten. Sie haben grundlegend verändert, wie wir unsere ETL-Workflows orchestrieren. Heute können wir sämtliche ETL-Jobs zentral und durchgängig steuern.“

Jeff V. sieht dagegen Verbesserungspotenzial: „Ich würde die Benutzeroberfläche noch etwas intuitiver gestalten, insbesondere für neue Anwender. Außerdem würde ich mir mehr sofort einsetzbare Reporting-Vorlagen wünschen, damit nicht alles von Grund auf neu erstellt werden muss.“

Für wen Stonebranch am besten geeignet ist

  • Unternehmen, die bereits moderne, DevOps-native Plattformen einsetzen und verschiedene Alternativen direkt miteinander vergleichen, insbesondere Teams mit einem starken DataOps-Fokus.

4. Redwood RunMyJobs: Am besten für Unternehmen mit umfangreichen SAP-Landschaften geeignet

Redwood RunMyJobs eignet sich besonders für Unternehmen, bei denen ein großer Teil der geschäftskritischen Workloads über SAP läuft. Das ist vor allem in der Fertigungsindustrie, im Finanzsektor und im Handel häufig der Fall. Gartner hebt den Status als SAP Endorsed App und die native Einbindung in die Referenzarchitektur von RISE with SAP hervor. Unternehmen, die speziell die SAP-Funktionen verschiedener Plattformen vergleichen, sollten diese Vorteile auch der nativen SAP-Orchestrierung von Beta Systems gegenüberstellen.

Die wichtigsten Funktionen

  • Vollständig gemanagtes Single-Tenant-SaaS: Jeder Kunde erhält eine isolierte Cloud-Infrastruktur und eigene Datenbanken.

  • Automatisierte Disaster Recovery über mehrere Regionen hinweg: Diese ist häufig bereits Bestandteil der Standardverträge.

  • Native Unterstützung für das Model Context Protocol: Zusätzlich wird das Agent2Agent-Protokoll unterstützt, um Agentic AI bidirektional und kontrolliert zu steuern.

Wo RunMyJobs besonders überzeugt

  • Strategische Partnerschaft mit SAP: Durch die gemeinsame Entwicklung mit SAP bietet RunMyJobs umfassende native Orchestrierungsfunktionen für SAP-zentrierte Unternehmen.

  • Ausfallsichere SaaS-Architektur: Jeder Kunde erhält eine vollständig isolierte Infrastruktur. Anspruchsvolle Enterprise-RTO-SLAs sind ohne zusätzliche Kosten enthalten.

Wo RunMyJobs Schwächen zeigt

  • Schwer kalkulierbare Preise bei Vertragsverlängerungen: Laut Gartner berichten Kunden regelmäßig von Unzufriedenheit mit dem Vertriebsprozess und unerwarteten Preissteigerungen bei Vertragsverlängerungen. Für Unternehmen, die Broadcom aus genau diesem Grund verlassen möchten, ist dieser Punkt besonders relevant.

  • Lücken bei der nativen Mainframe-Integration: Als Cloud-native SaaS-first-Plattform benötigt RunMyJobs Remote Gateways, um Jobs in On-Premises- oder Mainframe-Umgebungen auszuführen und mit der Public Cloud zu verbinden.

Kundenbewertungen

Vandana S. hebt die Benutzerfreundlichkeit hervor: „Ich nutze RunMyJobs inzwischen seit einiger Zeit und bin wirklich beeindruckt davon, wie reibungslos und effizient sich Aufgaben damit verwalten lassen. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, benutzerfreundlich und leicht zu navigieren, auch für Anwender, die noch keine Erfahrung mit dem Tool haben.“

Alex S. weist dagegen auf ein mögliches Problem bei der Lizenzierung hin: „Es besteht das Risiko, dass Unternehmen ihr bestehendes, ineffizientes Scheduling unverändert übernehmen und darauf basierend die Anzahl der benötigten Jobs für die neue Lizenz bestimmen. Hier besteht erhebliches Einsparpotenzial für Kunden.“

Für wen RunMyJobs am besten geeignet ist

  • Unternehmen mit umfangreichen SAP-Landschaften auf Basis von RISE with SAP oder S/4HANA, für die ein reines SaaS-Bereitstellungsmodell infrage kommt.

5. HCL Workload Automation: Am besten für global aufgestellte Unternehmen mit Mainframe- und Cloud-nativen Umgebungen

Die Automation Orchestrator Suite (AOS) von HCLSoftware verbindet HCL Workload Automation (HWA) mit dem Cloud-nativen HCL Universal Orchestrator (UnO/UnO+). Damit lassen sich hybride Workflows über Mainframes, verteilte Infrastrukturen und containerisierte Cloud-native Umgebungen hinweg koordinieren.

Die wichtigsten Funktionen

  • Verschiedene Bereitstellungsoptionen: Die Plattform unterstützt On-Premises-Bereitstellungen, containerisierte Kubernetes-Umgebungen sowie vollständig gemanagte Single- und Multi-Tenant-SaaS-Modelle. Kunden können dabei die geografische Region für das Hosting bei großen Hyperscalern gezielt festlegen.

  • Agentic AI Builder: Die native Unterstützung des Model Context Protocol ermöglicht es autonomen KI-Agenten, betriebliche Anomalien zu analysieren und Maßnahmen zur Fehlerbehebung auszuführen. Rollenbasierte Zugriffsrechte und Human-in-the-Loop-Kontrollpunkte sorgen dabei für klare Governance.

  • Integration mit der Actian-Datensparte von HCLSoftware: Durch deren Übernahmen von Business-Intelligence- und dialogbasierten Datenanalyse-Tools werden die Aufnahme von Datenpipelines, die Katalogisierung von Metadaten und integriertes Reporting direkt mit den Orchestrierungs-Workflows verbunden.

Wo HCL Workload Automation besonders überzeugt

  • Flexible SaaS-Modelle und Datensouveränität: Kunden können zwischen privatem Single-Tenant-SaaS und modernen mandantenfähigen Cloud-nativen Umgebungen wählen und dabei detailliert festlegen, in welchen geografischen Regionen ihre Daten gehostet werden. Das ist insbesondere für Unternehmen mit strengen lokalen Compliance-Anforderungen relevant.

  • Kontrollierte Agentic-AI-Architektur: Agentic Automation ist direkt in die zentrale Plattform integriert. Nicht deterministische KI-Aktionen werden durch rollenbasierte Zugriffskontrollen und Human-in-the-Loop-Freigaben begrenzt, um Risiken zu reduzieren.

Wo HCL Workload Automation Schwächen zeigt

  • Geringere eigenständige Markenbekanntheit: Gartner weist darauf hin, dass HCLSoftware häufig vor allem als Teil des größeren HCL-IT-Service-Ökosystems wahrgenommen wird. Dadurch wird die Plattform von Unternehmen außerhalb der wichtigsten regionalen Märkte teilweise nicht in die engere Anbieterauswahl aufgenommen.

  • Schulungsbedarf zwischen unterschiedlichen Anwendergruppen: HCL AOS bringt zwei sehr unterschiedliche Nutzergruppen zusammen: klassische Infrastruktur- und Mainframe-Administratoren mit HWA sowie Cloud-native AI-Entwickler mit UnO+. Unternehmen, die die gemeinsame Suite einführen, müssen ihre bestehenden Infrastrukturteams daher möglicherweise zusätzlich in containerisierten Architekturen und Agentic-AI-Konzepten schulen.

Kundenbewertungen

Manikishore S. hebt den Funktionsumfang hervor: „HCL Workload Automation ist eine robuste und funktionsreiche Lösung für die Automatisierung und Verwaltung komplexer Workloads in heterogenen Umgebungen. Durch ihre Skalierbarkeit, Integrationsmöglichkeiten und umfassenden Monitoring-Funktionen eignet sie sich gut für Workload Automation im Enterprise-Umfeld.“

Derselbe Nutzer weist jedoch auch auf die Einstiegshürde hin: „Für neue Anwender kann die Lösung eine steilere Lernkurve mit sich bringen, insbesondere wenn sie mit den Konzepten der Workload Automation noch nicht vertraut sind oder nur über begrenzte technische Erfahrung verfügen.“

Für wen HCL Workload Automation am besten geeignet ist

  • Global aufgestellte Unternehmen mit einer heterogenen Landschaft aus Mainframe- und Cloud-nativen Systemen, die eine genaue Kontrolle über die Datenresidenz benötigen und bereit sind, ihre Teams sowohl für klassische Infrastruktur als auch für Cloud-native Technologien weiterzubilden.

6. Apache Airflow

Apache Airflow Website Screenshot

Apache Airflow ist in diesem Vergleich eher als Gegenbeispiel interessant und weniger als echte Alternative für Enterprise Workload Automation. Es handelt sich um ein von der Community gepflegtes Framework und nicht um eine speziell für den Enterprise-Einsatz entwickelte kommerzielle SOAP-Plattform. Dennoch steht Airflow bei technisch orientierten Teams häufig auf der Liste möglicher Automatisierungslösungen.

Für Engineering-getriebene Teams mit umfassendem internem Python-Know-how ist Airflow eine naheliegende Wahl. Was die Lösung standardmäßig jedoch nicht bietet, sind Enterprise Governance, SLA-Management, die systemübergreifende Orchestrierung von Abhängigkeiten außerhalb reiner Daten-Workloads sowie Herstellersupport. Unternehmen, die Broadcom ablösen und geschäftskritische Batch-Prozesse über verschiedene Systeme hinweg steuern müssen, benötigen diese Funktionen in der Regel.

Am besten geeignet für: Engineering-getriebene Teams mit umfassendem internem Python-Know-how, deren Schwerpunkt auf der Orchestrierung von Datenpipelines und weniger auf unternehmensweiter Workload Automation liegt.

Unternehmen, die mit einer selbst verwalteten Airflow-Umgebung an Grenzen stoßen, können über die native Airflow-Integration von ANOW! Automate auf Enterprise-Grade-Orchestrierung erweitern, ohne ihre bestehenden DAGs aufgeben zu müssen.

Mehr zur Migration von Apache Airflow erfahren

7. ServiceNow

servicenow website screenshot

Viele große Unternehmen setzen ServiceNow bereits für ihr IT-Service-Management ein. Damit stellt sich häufig die Frage, ob die Plattform auch Broadcom im Bereich Workload Automation ersetzen kann.

Die Workflow-Orchestration-Funktionen von ServiceNow eignen sich gut für Freigabeprozesse und Service Requests im ITSM-Umfeld. ServiceNow ist jedoch keine speziell für Workload Automation oder Job Scheduling entwickelte Plattform, die komplexe systemübergreifende Abhängigkeiten zwischen Batch-Prozessen im Enterprise-Maßstab orchestriert.

Wenn zu Ihren Anforderungen eine SLA-gesteuerte Batch-Orchestrierung über Mainframe-, Cloud- und SAP-Umgebungen hinweg gehört, ist ServiceNow nicht für diesen Einsatzzweck konzipiert. Genau diese Lücke schließen spezialisierte Plattformen wie ANOW! Automate.

Am besten geeignet für: Unternehmen, die einfache Workflow-Freigaben mit bestehenden ITSM-Prozessen verbinden möchten und keine umfassende Enterprise-WLA-Plattform benötigen.

Gründe für eine Alternative zu Broadcom

Wenn Sie noch abwägen, ob sich der Aufwand einer Migration lohnt, gibt es einige wiederkehrende Gründe, die Gartner und IT-Verantwortliche bei der Evaluierung einer Ablösung von Broadcom Automic Automation oder AutoSys nennen.

Schwer kalkulierbare Kosten bei Vertragsverlängerungen

Gartner weist ausdrücklich darauf hin, dass einige Broadcom-Kunden von Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit dem Anbieter und seinen Partnern berichten. Genannt werden dabei insbesondere deutliche Preissteigerungen bei Vertragsverlängerungen.

Dabei handelt es sich nicht um vereinzelte Kritik. Ähnliche Probleme zeigen sich auch bei anderen etablierten WLA-Anbietern, deren modul- oder Task-basierte Preismodelle eine verlässliche Budgetplanung über mehrere Jahre erschweren können.

Beta Systems setzt hier auf eine transparente, Workload-basierte Preisgestaltung ohne zusätzliche Gebühren pro Benutzer. So sollen steigende Automatisierungsanforderungen nicht bei der nächsten Vertragsverlängerung zu unerwarteten Mehrkosten führen.

Fehlende Self-Service-Tools für die Migration

Broadcom stellt Kunden keine eigenen Self-Service-Tools für Migrationen zur Verfügung. Eine eigenständige Migration ist über die vorhandenen programmatischen Schnittstellen zwar technisch möglich, erfordert jedoch erheblichen Aufwand für individuelle Skripte, um bestehende Logiken in die neue Umgebung zu übertragen.

Aus diesem Grund greifen viele umfangreiche Broadcom-Migrationen letztlich auf Professional Services der Expert Advantage Partner von Broadcom zurück. Diese Abhängigkeit kann sowohl die Kosten als auch die Projektdauer einer Migration erhöhen und damit die Planbarkeit des Wechsels erschweren.

Das proprietäre Migrationstool von ANOW! Automate wurde speziell dafür entwickelt, Task-Definitionen aus Wettbewerbsprodukten automatisiert einzulesen und zu übertragen. Dadurch lassen sich sowohl das Migrationsrisiko als auch der Bedarf an Professional Services reduzieren.

Support abhängig von der Kundenkategorie

Broadcom arbeitet mit einem zweistufigen Supportmodell. Große Kunden werden direkt betreut, während kleinere oder reguläre Kunden über regionale Partnerkanäle unterstützt werden. Zwar steht allen Kunden ein 24/7-Support zur Verfügung, bei partnergestütztem Support können jedoch zusätzliche Übergaben im Triage-Prozess erforderlich sein, bevor ein Broadcom-Produktspezialist eingebunden wird.

Die konkrete Supportqualität kann daher je nach Größe des Kundenkontos unterschiedlich ausfallen. Unternehmen, die Alternativen evaluieren, sollten Anbieter gezielt danach fragen, wie der Support organisiert ist und ob sich Eskalationswege je nach Vertragsvolumen unterscheiden, statt sich ausschließlich auf die angegebenen SLA-Stufen zu verlassen.

Broadcom durch eine zukunftsfähige Plattform ersetzen

Das Wachstum des SOAP-Marktes wird zu einem wesentlichen Teil von Unternehmen getragen, die klassische Scheduler mit Task-basierten Preismodellen durch integrierte, Cloud-native Orchestrierungsplattformen ersetzen. Genau diese Entwicklung dürfte auch hinter vielen aktuellen Neubewertungen von Broadcom stehen.

Wenn Sie eine bewährte Plattform mit umfassenden Orchestrierungsfunktionen suchen und das Lizenzmodell von BMC für Sie infrage kommt, bleibt Control-M eine relevante Option. Liegt Ihr Schwerpunkt auf SAP, ist Redwood RunMyJobs ebenfalls einen genaueren Blick wert.

Für Unternehmen, die schwer kalkulierbare Task-basierte Preismodelle hinter sich lassen, ihre Bereitstellungsoptionen flexibel halten und mit einem Anbieter arbeiten möchten, der auf europäische Datensouveränität ausgerichtet ist, wurde die ANOW! Suite genau für diesen Wechsel entwickelt. Der Migrationsansatz ermöglicht die Ablösung bestehender Broadcom-Umgebungen ohne Betriebsunterbrechungen und mit einem klar planbaren Migrationspfad.

Erfahren Sie, wie ANOW! bestehende Broadcom-Umgebungen ablöst.

Eine Plattform für Enterprise Automation

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Häufig gestellte Fragen

1. Sind Broadcom Automic Automation und Broadcom AutoSys dasselbe?

Nein. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Workload-Automation-Produkte von Broadcom mit verschiedenen Architekturen und Einsatzschwerpunkten. Automic Automation konzentriert sich auf durchgängige Batch-Verarbeitung und die plattformübergreifende Orchestrierung von Workflows. AutoSys ist dagegen ein bereits länger etablierter Job Scheduler, der vor allem in gewachsenen, verteilten IT-Umgebungen zum Einsatz kommt.

2. Benötige ich eine vollständige Workload-Automation-Plattform oder reicht ein spezialisierter Scheduler?

Das hängt von der Komplexität Ihrer Workloads ab. Wenn Ihr Unternehmen lediglich einen Scheduler für einen klar abgegrenzten Anwendungsfall benötigt, beispielsweise für AWS Batch oder als eigenständigen SAP Job Scheduler, kann eine umfassende Enterprise-WLA-Plattform mehr bieten, als tatsächlich erforderlich ist.

Eine umfassendere Plattform wird dann sinnvoll, wenn komplexe, miteinander verknüpfte und geschäftskritische Workflows über mehrere Systeme und IT-Umgebungen hinweg gesteuert werden müssen.

3. Wie lange dauert eine Migration von Broadcom zu einer alternativen Plattform in der Regel?

Die Dauer einer Migration hängt stark vom Umfang, der Anzahl der Jobs und dem Anteil individueller Skripte in der bestehenden Umgebung ab. Unternehmen, die proprietäre Migrationstools des neuen Anbieters und einen schrittweisen Rollout nutzen, können die Migration in der Regel deutlich schneller abschließen als Teams, die bestehende Skripte einzeln und manuell übertragen müssen.

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Julia Paduszynska
Marketing Manager

Digital-Marketing-Spezialist mit Schwerpunkt auf strategischen Inbound-Ansätzen für Tech- und SaaS-Unternehmen im internationalen Umfeld. Ich verbinde technisches Verständnis mit Storytelling-Kompetenz und mache komplexe IT- sowie Automatisierungsthemen zu klaren Botschaften, die Organisationen bei ihrer digitalen Weiterentwicklung unterstützen.

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